Pensionen als Ausgabenturbo für das Budget

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Der Pensionsbereich wird in der nahen Zukunft der Haupttreiber der Ausgaben des Bundes sein. Der Bundeszuschuss ins Pensionssystem wird in den nächsten vier Jahren um 33,7 Prozent steigen. Ebenso wird bei den Beamtenpensionen ein Anstieg um 12,6 Prozent erwartet, gefolgt vom Gesundheitsbereich mit 10,4 Prozent.

Dank der Niedrigzinspolitik gehen hingegen die Zinsausgaben um satte 15,1 Prozent zurück. Tatsächliche Einsparungen können lediglich im Bereich Recht und Sicherheit festgestellt werden. Dort werden 2022 um 3,3 Prozent weniger ausgegeben als heuer. 2022 wird der Bund trotz niedriger Zinsen knapp 9 Prozent mehr ausgeben als im heurigen Jahr.

„Es ist offensichtlich, dass die Regierung die großen Kostentreiber rasch angehen muss. Ohne Reformen bei den Pensionen und der Pflege wird sie das Budget nicht nachhaltig sanieren können“, betont Hanno Lorenz, Ökonom des Thinktank Agenda Austria, die eine Zusammenstellung der Kostentreiber im Budget veröffentlicht hat.

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