Pensionskassen: Langsam, aber stetig

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Das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen betrug Ende des 4. Quartals 2017 exakt 22,3 Milliarden Euro, das entspricht einer Steigerung von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Verglichen zum Jahresultimo 2016 betrug das Plus 7,12 Prozent. Alle Pensionskassen zusammen erzielten im 4. Quartal ein Veranlagungsergebnis von 1,7 Prozent, im Gesamtjahr 2017 sehr respektable 6,1 Prozent.

Für die letzten drei, fünf und zehn Jahre betrug die durchschnittliche Performance der Pensionskassen 4,2 Prozent, 5,1 Prozent sowie 3,2 Prozent. Zum Jahresultimo 2017 waren rund 924.000 Personen anwartschafts‐ und leistungsberechtigt, eine Steigerung um 2,34 Prozent zum Vorjahr.

Rund 98.000 Personen, 10,6 Prozent aller im System Befindlichen, bezogen bereits eine Pensionsleistung aus dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge. Dies geht aus dem am 22. Februar von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) veröffentlichten Bericht über das 4. Quartal der österreichischen Pensionskassen hervor.

Den größten Anteil am Portfolio der österreichischen Pensionskassen hatten im 4. Quartal 2017 Schuldverschreibungen mit 40,6 Prozent des Gesamtvermögens. Aktien hatten einen Anteil von 35,2 Prozent und Guthaben bei Kreditinstituten einen Anteil von 9,8 Prozent. Der Rest entfiel auf Immobilien, Darlehen und Kredite sowie sonstige Vermögenswerte.

Ende 2017 war das Vermögen, nach Währungsabsicherungsgeschäften, zu rund 22 Prozent in ausländischer Währung veranlagt. Das Vermögen der Pensionskassen wurde zu 96,2 Prozent über Investmentfonds gehalten.

Der seit Jahren anhaltende Trend einer zunehmenden Marktkonzentration bei den österreichischen Pensionskassen hat sich auch 2017 fortgesetzt. Waren 2016 noch zwölf selbständige Pensionskassen am heimischen Markt tätig, so waren es Ende 2017 nur mehr 10 (sechs Überbetriebliche und vier Betriebliche). 2004/2005 – zum Höchststand – gab es in Österreich noch 21 Pensionskassen. Dieser Trend ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich betriebliche Pensionskassen aus dem Markt zurückziehen und ihr Geschäft auf überbetriebliche Pensionskassen übertragen.
Den Bericht gibt’s als Download hier.

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