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Raiffeisen KAG verdoppelt nachhaltiges Fondsvolumen

Raiffeisen KAG-Vorstände Michael Kustra, Rainer Schnabl und Dieter Aigner, Christian Baumann (Spectra Linz):
© Raiffeisen KAG

Raiffeisen KAG-Vorstände Michael Kustra, Rainer Schnabl und Dieter Aigner, Christian Baumann (Spectra Linz):

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Die Raiffeisen KAG (Kapitalanlage-Ges.m.b.H.) bilanziert 2019 mit einem Fondsvolumen von 38,3 Milliarden Euro. Besonders deutlich ist das Wachsen von „nachhaltigen“ Fonds, das Anlagevolumen hat sich verdoppelt: Laut Umfrage wollen mehr als die Hälfte der Österreicher Geld in Unternehmen investieren, die umwelt- und klimaschonend agieren.

„Wir sind in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich über dem Marktschnitt gewachsen“, erklärt Rainer Schnabl, CEO Raiffeisen KAG, bei der Präsentation der Jahreskennzahlen im 14. Stock des Raiffeisenhauses am Wiener Stadtpark. Konkret lag das Fondvolumen Ende Dezember 2019 bei 38,3 Milliarden Euro und erreichte damit, erläutert Schnabl, „seinen absoluten Höchststand seit der Finanzwirtschaftskrise“. In den letzten drei Jahren wurde eine das verwaltete Vermögens um 8 Milliarden Euro gesteigert, das sind Plus 26 %. Diese rasante Entwicklung führen Schnabl und seine Vorstandskollegen Dieter Aigner und Michael Kustra auf „drei wesentliche Faktoren zurück:

Erstens, bei den Menschen hat ein Umdenken stattgefunden und Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein entscheidendes Kriterium für ihre Anlageentscheidungen. Die Nachfrage nach unseren nachhaltigen Produkten hat stark zugelegt, Tendenz weiter steigend.

Zweitens, die Beliebtheit von Fondssparen hat im derzeitigen Zinsumfeld stark zugenommen.

Und drittens, sehen wir einen klaren Trend hin zu Multi‐Asset‐Produkten. Gerade in diesem Segment sind wir als Raiffeisen KAG sehr gut aufgestellt. Nicht zuletzt wurden wir für unsere hervorragende Arbeit im Rahmen der SCOPE Investment Awards 2020 als bester Multi‐Asset‐Manager im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.“

In Österreich konnte die Raiffeisen KAG ihren Marktanteil in den vergangenen drei Jahren von 16,9 auf 19,3 Prozent konsequent ausbauen; im stark wachsenden Segment nachhaltiger Publikumsfonds sieht CEO Schnabl die Raiffeisen KAG als Marktführerin.

Die zur Raiffeisen KAG zählenden Fondsvolumina in CEE stiegen in den vergangenen drei Jahren um 83 % auf 1,1 Milliarden Euro. Die von Raiffeisen KAG gesteuerten lokalen Asset Management Gesellschaften konnten ihre Volumina im selben Zeitraum um 27 % auf 13,4 Milliarden Euro vergrößern. Besonders gut, berichtet Michael Kustra, zuständig für CEE und Italien, läuft das Fondsgeschäft in Italien: Mit einem Zuwachs von 52 % auf 4 Milliarden Euro seit 2016 zählt der italienische Markt zu den Top‐Performern der Raiffeisen KAG.

Fondssparen: Kapitalmarktveranlagung für alle

Besonders positiv ist laut Schnabl die Entwicklung bei Fondssparverträgen. Immer häufiger wird diese Anlageform als Alternative zu zinsbasierten Sparformen genutzt. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Anzahl um 12.421 Stück auf insgesamt rund 353.000 Fondssparverträge. Beachtlich, unterstreicht Schnabl, „ist auch hier die Rolle, die nachhaltige Produkte spielen“. Im selben Zeitraum verdreifachte sich die Anzahl solcher Fondssparverträge auf 65.352 Stück.

‚Green‐Deal der EU ist enorme Chance!‘

Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG und für das Fondsmanagement verantwortlich, steht die stark steigende Nachfrage nach nachhaltigen Fonds der Raiffeisen KAG erst am Anfang: „Der Green Deal, den die EU ausgerufen hat, ist eine enorme Chance. Ich bin überzeugt, dass die Finanzwelt vor einer fundamentalen Wende steht, bei der es zur Umschichtung von enormen Summen Richtung Nachhaltigkeit geht. Der EU‐Aktionsplan für eine grüne Finanzwirtschaft wird in den kommenden drei Jahren schrittweise Anwendung finden. Für die Raiffeisen KAG ist die Integration der Nachhaltigkeitskriterien jedoch bereits jetzt ein wesentlicher Bestandteil im Investmentprozess“, so Aigner. Diese Nachhaltigkeitskriterien beziehen sich jedoch nicht allein auf „Umwelt‐ oder Klimafreundlich im engeren Sinn – die ESG‐Kriterien sind wesentlich umfassender angelegt: E für Environment/Ecology, aber auch Social (beispielsweise keine Kinderarbeit oder überhaupt menschwürdige/rechtskonforme Produktionsverhältnisse) und G für Government (und das steht ganz einfach für gute und saubere Unternehmensführung).

Einerseits gehe es, erklärt Aigner, „klar darum, die Investitionen in bestimmte Unternehmensfelder oder ‑praktiken zu vermeiden und so Verantwortung zu zeigen“ (Aigner nennt beispielsweise Waffenproduktion, aber auch das Stichwirt Kohle/fossile Energien). Darüber hinaus siehe die Raiffeisen KAG ihre Aufgabe auch darin, Nachhaltigkeit zu fördern und zu unterstützen. Hierbei verfolge sie einen klaren „Best‐in‐Class Ansatz“ und wolle in laufendem Dialog mit Unternehmen Einfluss im Sinne der Nachhaltigkeit ausüben. „Das Zusammenspiel all dieser Ebenen sehen wir als dynamischen Prozess, der aus unserer Sicht für alle nachhaltigen Fondsmanager Anwendung finden müsste. Uns ist jedoch die Differenzierung durch Qualität im Investmentprozess gelungen und hiermit können wir besonders Punkten“, ergänzt Aigner.

Alleine von 2018 auf 2019 ist das explizit nachhaltige Fondsvolumens um 110 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro gestiegen.

Vier von zehn Österreichern wollen nachhaltig veranlagen

Eine von Raiffeisen KAG beauftragte und im Januar 2020 durchgeführte Umfrage des Linzer Marktforschungsinstituts Spectra unter 2.229 Österreichern im Alter zwischen 19 und 65 Jahren zeigt, dass das Thema nachhaltige Veranlagung noch sehr viel Potenzial birgt. Denn 4 von 10 Befragten gaben an, dass Nachhaltigkeit in der Veranlagung wichtig für sie ist. Die mit Abstand bekannteste nachhaltige Veranlagungsform sind Fonds. Knapp zwei Drittel gaben an, diese zu kennen, gefolgt von grünen Anleihen (40 Prozent). Besonders wichtig ist den Befragten bei nachhaltiger Geldanlage, dass ihr Geld nur in Unternehmen veranlagt wird, die besonders umwelt‐ und klimaschonend handeln (55 Prozent) sowie faire Arbeitsbedingungen vorweisen (53 Prozent).

Weiterentwicklung nachhaltiger Produkte und Wissensvermittlung

Die Weiterentwicklung der nachhaltigen Produktpalette steht deshalb bei Raiffeisen KAG vorangetrieben. Bereits im vergangenen Herbst ging sie mit der nachhaltigen Vermögensverwaltung an den Start; in den kommenden Wochen soll es, avisiert CEO Schnabl, „weitere Angebote für Anleger geben, in die die Fondsmanagementexpertise aus den Bereichen Technologie, Megatrends und Technologie der Raiffeisen KAG einfließen wird“.

Dazu gehört für Schnabl „auch die Informations‐ und Aufklärungsarbeit rund um das Thema Kapitalmarkt: Wir sehen, dass Aufklärungsarbeit ein Schlüssel erfolgreicher Fondshäuser ist und daran wollen wir weiterarbeiten. Wir werden daher unsere Kommunikationsarbeit laufend optimieren und weiterhin versuchen das Anlegerpublikum, genauso wie die Bankberater, die ihre Kundinnen und Kunden täglich bei Veranlagungsentscheidungen unterstützen, zielgenau mit hoch‐qualitativen Informationen rund um das Thema zu versorgen“, so der Raiffeisen KAG CEO.

Die Raiffeisen KAG stellt unterschiedliche Informationsformate wie beispielsweise www.investment-zukunft.at, das Infomagazin NACHHALTIG INVESTIEREN oder das Videolexikon wissen.raiffeisen.at mit Erklärungen für Finanzbegriffe einem breiten Publikum zur Verfügung.

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