RBI verzeichnet ein starkes Kreditwachstum

Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank International RBI
© David Sailer

Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank International RBI

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Die Raiffeisen Bank International (RBI) erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2019 ein Konzernergebnis in Höhe von 874 Millionen Euro. Im – bereinigten – Jahresvergleich sind das immerhin + 8 %. Seit Jahresbeginn sind die Kundenkredite – hauptsächlich in Österreich, Russland und Zentraleuropa - um 14 % gestiegen.

„Wir verzeichneten in den ersten neun Monaten ein sehr erfreuliches Ertragswachstum“, erläutert RBI‐Vorstandsvorsitzender Johann Strobl. „Auch das Kreditwachstum lag trotz der Konjunkturabschwächung über unseren Erwartungen.“

Das Konzernergebnis für die ersten drei Quartale 2019 liegt mit 874 Millionen Euro unter jenem in der Vergleichsperiode 2018 und müsse, so Strobl, „im Licht des damaligen sehr guten Ergebnisses betrachtet werden“. Dieses war von außergewöhnlich hohen Nettoauflösungen bei den Risikovorsorgen aufgrund von Auflösungen von Wertminderungen und Gewinnen aus dem Verkauf notleidender Kredite geprägt. Bereinigt um die Erträge des 2018 verkauften polnischen Bankgeschäfts wurden bei Zins‐ und Provisionsüberschuss deutliche Zuwächse erzielt, wobei diese Kernerträge im Jahresvergleich um 8 % gestiegen sind.

In der Berichtsperiode kam es zu Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 80 Millionen Euro. Die NPE (Non‐Performing Exposures) Ratio ging seit Jahresbeginn um 0,4 Prozentpunkte auf 2,3Prozent zurück. Die NPE Coverage Ratio verbesserte sich um 2 Punkte auf 60,2Prozent.„Die Risikokosten bewegen sich nach wie vor auf einem sehr moderaten Niveau“, kommentiert Strobl.

Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im Jahresvergleich um 17 Millionen auf 2.245 Mio. Euro. Die Cost/Income Ratio stieg um 4Prozentpunkte auf 59,6Prozent.

Ausblick

Die RBI geht für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Die NPE Ratio soll weiter sinken. Die RBI strebt für 2021 eine Cost/Income Ratio von etwa 55 Prozent und in den nächsten Jahren einen Konzern‐Return‐on‐Equity von etwa 11 Prozent an.

Basierend auf dieser Zielquote beabsichtigt die Bank Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.

Download des 116‐seitigen „Zwischenbericht 1. Bis 3. Quartal 2019“ der RBI hier.

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