SEE Link und RBI: Strategische Partnerschaft

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SEE Link, die gemeinsame Handelsplattform von derzeit sieben Börsen in Südosteuropa (SEE), will eine von der Raiffeisen Bank International (RBI) entwickelte innovative Lösung zur Abwicklung grenzüberschreitender Wertpapiergeschäfte einsetzen. Vertreter der Gründungsmitglieder der Plattform, der Zagreber Börse, der Bulgarischen Börse und der Mazedonischen Börse, sowie der in Skopje ansässigen SEE Link selbst unterzeichneten mit der RBI in Wien ein entsprechendes Memorandum of Understanding.

„Die RBI ist sehr interessiert an der wachsenden Aktivität an den Börsen in Südosteuropa und begrüßte daher über die Gründung von SEE Link 2014. Wir freuen uns, der Plattform unsere Settlement‐ und Asset‐Service‐Lösung anbieten zu können. Die Mitglieder der teilnehmenden Börsen können künftig auf SEE Link getätigte Geschäfte einfacher abwickeln”, erklärte Attila Szalay‐Berzeviczy, Leiter RBI Group Securities Services.
Das GSS Operations Center der RBI wird auf SEE Link getätigte Geschäfte abwickeln. Die RBI ist eine der führenden Depotbanken und Verwahrstellen in Zentral‐ und Osteuropa (CEE) und unterhält bereits Direktanbindungen zu zehn Zentralverwahrern (CSD) in der Region, um ihren Kunden einen einfachen Zugang zu diesen Märkten zu ermöglichen. Ihre einzigartige Lösung ermöglicht es SEE Link, die durch unterschiedliche Währungen und Gesetzgebungen in den teilnehmenden Ländern verursachten Abwicklungs‐ und Asset‐Service‐Schwierigkeiten zu überwinden.

„Dieses Memorandum of Understanding ebnet den Weg für ein sehr wichtiges Element unserer regionalen Order‐Routing‐Infrastruktur. Wir freuen uns sehr, dass die RBI den regionalen Marktteilnehmern in Zukunft ihre Dienstleistungen anbieten wird. Wir glauben, dass das den schwierigen Prozess der grenzüberschreitenden Abwicklung in Südosteuropa erleichtern und neue Investoren von außerhalb der Region anziehen wird“, sagte Ivan Steriev, Präsident des Aufsichtsrats von SEE Link und CEO der Mazedonischen Börse.

SEE Link wird von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) durch einen Zuschuss zum Aufbau eines elektronischen Auftragsroutingsystems unterstützt.

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