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share-Studie: 78 Prozent der ÖsterreicherInnen fordern eine fairere Verteilung von Reichtum

Das Social-Impact-Unternehmen share präsentiert ihre Studie zum österreichischen Gerechtigkeitsempfinden und Spendenverhalten: Die Mehrheit der Befragten sehen den Staat und Unternehmen in der Verantwortung, Vermögen gerechter zu verteilen.

Österreich empfindet die Vermögensverteilung in der Heimat als ungleich und verliert das Vertrauen in Unternehmensentscheidungen. Das zeigen die Kernergebnisse der aktuellen Studie des Social-Impact-Unternehmens share. 78 Prozent der ÖsterreicherInnen fordern eine gerechtere Verteilung des Reichtums. Laut der repräsentativen Umfrage, die mit dem Marktforschungsinstituts Marketagent umgesetzt wurde, sehen die ÖsterreicherInnen den Staat und Unternehmen in gleicher Verantwortung und fordern, dass sowohl der Staat (82 Prozent) als auch Unternehmen (80 Prozent) mehr tun sollten, um Reichtum gerechter zu verteilen. 81 Prozent denken, dass Unternehmen Entscheidungen treffen, die der Gesellschaft schaden und nur den eigenen Profit vorantreiben.

„Die Menschen wollen eine gerechtere Umverteilung. Es ist an der Zeit, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen. Die Zahlen sind ein klarer Aufruf zu handeln und Haltung zu zeigen. Es ist unsere Verantwortung als Unternehmen diesem Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit nachzukommen”, so share Mitgründer Tobias Reiner.

Großes Verantwortungsbewusstsein in Österreich

Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der ÖsterreicherInnen fühlt sich für die Gesellschaft und noch mehr (80 Prozent) für die Umwelt verantwortlich. Die Mehrheit erkennt einen klaren Handlungsbedarf für ein gerechteres Österreich. 65 Prozent sind davon überzeugt, dass jedeR Einzelne mehr tun sollte, um den eigenen Reichtum gerechter zu verteilen. 43 Prozent wären sogar selbst bereit, ihren eigenen Verdienst/Besitz zu teilen, wenn sie damit ärmeren Menschen helfen können. Je jünger desto großzügiger zeigt man sich beim Gedanken ans Teilen: Können sich 55 Prozent der unter 40-Jährigen vorstellen ihren Besitz zu teilen, sind es bei den über 40-Jährigen nur 35 Prozent.

Jüngere Generation spendet weniger

Wenn es jedoch ums Geldspenden geht, zeigen sich die ÖsterreicherInnen weniger großzügig. Weniger als die Hälfte (45 Prozent) hat in den letzten 12 Monaten gespendet. Fast ein Drittel der Generation Z (32 Prozent) und 19 Prozent der Baby Boomer haben im vergangenen Jahr überhaupt nicht gespendet. Die Hälfte aller Befragten ist sich generationsübergreifend einig und beurteilt ÖsterreicherInnen als geizig (49 Prozent).

„Vor allem die Jüngeren sind bereit zum Teilen. Wir brauchen jedoch für sie Alternativen zum herkömmlichen Spenden. Spenden muss vereinfacht werden. Menschen wollen Gutes tun und es ist die Aufgabe von modernen Unternehmen, ihnen das so einfach wie möglich zu machen“, so der Start-up Gründer.

Spenden – ein einfacher Weg Gutes zu tun

Im Rahmen dieser Umfrage wurde außerdem die Spendenbereitschaft der Menschen in Österreich erhoben. 70 Prozent der Befragten sehen Spenden als einen einfachen Weg, persönlich etwas Gutes zu tun. Besonders die junge Generation empfindet das Spenden in traditioneller Form (Geld spenden) als nicht mehr zeitgemäß und wünscht sich eine neue, einfachere und transparente Spendenmöglichkeit (58 Prozent der unter 40-Jährigen/45 Prozent der über 40-Jährigen). Um dies noch leichter zu gestalten, wünscht sich fast die Hälfte (46 Prozent) eine bessere Integration von Spenden im Alltag, beispielsweise beim Einkauf oder bei Flugbuchungen. Knapp zwei Drittel (70 Prozent) versuchen Produkte zu kaufen, die sie sozial und ethisch vertreten können.

„Unsere share Studie zeigt deutlich, dass sozialer Konsum als Alternative zum Geld spenden an Bedeutung gewinnt. Er hat die Kraft, die Welt zu verbessern. Lasst uns mehr Teilen, das wünschen wir uns gemeinsam mit den ÖsterreicherInnen. Ganz einfach helfen, das kann man nicht nur mit einer Geldspende. Manchmal kann auch ein bewusster Griff ins Regal Menschen in Not unterstützen,“ so Reiner abschließend.

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