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Spannende Podiumsdiskussion auf der ForumF Konferenz

© Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien

Panel: Nina Tamerl, Andrea Fronaschütz, Stefan Tesch, Markus Gremmel und Peter Neubauer

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Unter der Moderation des Wirtschafts‐ und Special‐Interest‐Journalisten Stefan Tesch diskutierten drei Marketinggrößen aus der heimischen Finanzindustrie und eine Marktforscherin über die Zukunft des Finanzmarketings sowie über Herausforderungen.

Die Podiumsdiskussion im Rahmen der ForumF Konferenz trug den Titel „The Future of Finance Marketing” unter der Moderation von Stefan Tesch, Journalist. Die TeilnehmerInnen sind Markus Gremmel (PRO Trafik Service GmbH), Peter Neubauer (ForumF), Nina Tamerl (ROODIE) und Andrea Fronaschütz (Gallup Institut).

Tamerl ist davon überzeugt, dass die größte Herausforderung derzeit ist, sich zwischen Online‐ und Offline‐Welt zu positionieren. Fronaschütz fügte hinzu, dass es auch wichtig ist, die richtige Zielgruppe für sich zu erreichen. Gremmel sagte, dass es als Bank auch wichtig ist, den Kunden ein Leben lang für sich zu überzeugen – wie es bei Gremmel selbst der Fall ist. Auch für Neubauer ist „Relevanz” sehr wichtig für das derzeitige Positionieren der Banken. Neubauer fügte hinzu, dass insbesondere für die jüngere Generation Geschäftsmodelle neu gedacht werden müssen – auch in der Finanzwelt. 

Tamerl sagte, dass „auch digitale Services an Relevanz gewinnen, denn das verjüngt Marken, so wie das auch FinTechs/InsurTechs machen”. Laut Tamerl ist „Kundenzentrierung, dass die Bank/Versicherung auf den Kunden zukommt – nicht umgekehrt”. Gremmel fügte hinzu, dass „wir bald sehr viele FinTechs etc. um uns haben werden und sich diese langfristig etablieren werden”. Fronaschütz ergänzte, dass „eine Parallele zu anderen Dienstleistern hilfreich sein kann, um sich inspirieren zu lassen. Finanzdienstleistungen sollen einfach funktionieren, das Verständnis dahinter ist irrelevant für den Endkunden,” so Fronaschütz. Es benötigt aber auch jemanden, der/die das den EndkundInnen erklärt, aber auch nur so weit, wie der Kunde will. „Der Outcome einer Finanzdienstleistung ist wichtig, nicht das Rundherum”, ist Fronaschütz überzeugt. 

Peter Neubauer sagte, „dass viele kleine Ereignisse das Geschäftsmodell der Bank aussterben lassen werden”. FinTechs „schmecken und denken anders (als Bankinstitute), weil dieser Markt (noch) nicht so sehr reguliert wird, wie der der Banken”, so Neubauer. In dem Zusammenhang wurde von Neubauer erneut Klarna, die Opening Keynote der ForumF Konferenz, genannt, die Kunden viel mehr und auf ganz andere Art abholen als herkömmliche Banken.

Tamerl ist davon überzeugt, dass „sich Banking in den kommenden Jahren drastisch verändern wird”. Egal, ob Klarna oder Apple Pay, es soll eine Transaktion/eine Bezahlung funktionieren, die Marke wird da fast nebensächlich, erläuterte Tamerl. Gremmel merkte an, dass „die Erste Bank derzeit das beste Standing im österreichischen Markt hat bezüglich Online Banking, aber auch andere Banken haben quasi ihre Steckenpferde.” Peter Neubauer widersprach, denn „zwischen Apple und Apple Pay gibt es einen Unterschied”. Für Neubauer ist die Aufgabe von Banken das Vernetzen. Tamerl sagte, dass „Kundenzentrierung in der Branche leider fehlt” und dem stimmte Fronaschütz auch zu. „Unaufdringlichkeit und Vertrauen in der Branche gegenüber der Kunden ist wichtig”, so Fronaschütz weiter.

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