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Teambank‐Studie: ÖsterreicherInnen achten seit Corona mehr auf ihre Finanzen

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Frank Mühlbauer, Vorstandsvorsitzender TeamBank

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Mehr als die Hälfte der Menschen in Österreich hat in der Corona-Krise Investitionspläne für Urlaubsreisen und Restaurantbesuche verschieben oder aufgeben müssen. 58 Prozent haben ihre Ausgaben für Urlaube gedrosselt.

49 Prozent der Befragten und damit neun Prozentpunkte mehr als im Vorjahr haben einen genauen Überblick über ihre monatlichen Ausgaben. „Im Shutdown gab es für die Österreicherinnen und Österreicher weniger Möglichkeiten zu konsumieren. Restaurant‐ oder Kinobesuche, Shopping vor Ort, Urlaubsreisen oder Ausflüge sind weggefallen und haben es somit vielen ermöglicht, etwas anzusparen”, sagt Frank Mühlbauer, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG. „Gleichzeitig mussten einige plötzlich Gehaltseinbußen hinnehmen oder mit Kurzarbeitergeld rechnen. Das alles führt dazu, die eigenen Finanzen genauer im Blick zu haben.”

78 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher behalten den Durchblick, weil sie alle paar Tage ihren Kontostand überprüfen. Hier sind die 18‐ bis 29‐Jährigen besonders penibel: 84 Prozent von ihnen kontrollieren regelmäßig alle Abbuchungen. In der Generation 50+ sind es nur 76 Prozent – allerdings haben in dieser Altersgruppe vor einem Jahr deutlich weniger Befragte häufig das Konto geprüft. So zeigt sich ein Anstieg um elf Prozentpunkte.

BürgerInnen legen sich Notreserven zu

Der Kontoüberblick bringt auch Klarheit über die Ersparnisse: In der Generation 50+ wissen 54 Prozent exakt, wie viel ihnen für unvorhergesehene Ausgaben zur Verfügung steht. In der Gesamtbevölkerung kennt fast die Hälfte diesen Betrag ganz genau. Weitere 45 Prozent wissen zumindest ungefähr, worauf sie zurückgreifen können. Die Notreserve der Bürgerinnen und Bürger ist aber sehr unterschiedlich verteilt: 21 Prozent können auf 5.000 Euro und mehr zurückgreifen – 28 Prozent haben allerdings weniger als 500 Euro oder gar keine Ersparnisse. 20 Prozent verfügen über 500 bis unter 1.000 Euro.

Die Corona‐Krise hat die Menschen sparsamer gemacht: 39 Prozent der Befragten haben sich bewusst Geld für die Zeit nach Corona zurückgelegt, um sich dann die verschobenen Restaurantbesuche oder Urlaube leisten zu können. In der Krise haben 41 Prozent ihre Ausgaben für Reisen verschoben. Vor der Krise im Jahr 2019 hatten 75 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher noch Urlaube in den kommenden zwölf Monaten geplant, häufiger als andere Ausgaben etwa für Events oder Elektronikartikel.

Generation 50+ kennt Beträge für Wohnen und Lebensmittel

Gerade die 50‐ bis 79‐Jährigen haben sich während der Corona‐Krise mehr mit ihren monatlichen Ausgaben auseinandergesetzt. Egal ob Miete, Strom, Versicherungen, Lebensmittel oder Geldanlage – der Anteil derjenigen, die sich gut auskennen, hat sich bei allen Posten um gut 30 Prozentpunkte vergrößert. So zum Beispiel bei den Lebensmittelausgaben: 72 Prozent der Generation 50Plus wissen jetzt genau, wie viel sie dafür bezahlen, vor einem Jahr waren es nur 39 Prozent. Die Beträge für Wohnkosten wie Miete oder Darlehensrückzahlungen kennen 92 Prozent, vor einem Jahr nur 64 Prozent. Versicherungsbeträge für Haftpflicht, Berufsunfähigkeit und Co. kennen jetzt 85 Prozent, 2020 waren es 53 Prozent. Ihre Geldanlagen und Altersvorsorge können 76 Prozent beziffern, im Vorjahr nur 46 Prozent.

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