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UniCredit Bank Austria Inklusions‐Umfrage: Für 65 Prozent sind digitale Dienstleistungen wichtig

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In Österreich leben 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen. Die wirtschaftliche Situation war für 82 Prozent der Menschen mit Behinderungen trotz Corona weitgehend stabil. Online-Services sind seit der Pandemie zunehmend wichtig und bleiben es auch.

In Österreich leben 1,4 Millionen Menschen mit Behinderungen, das sind 18,4 Prozent der gesamten Bevölkerung. Die UniCredit Bank Austria betrachtet Menschen mit Behinderungen als eine wichtige Kundengruppe und führte gemeinsam mit ihren Disability Partnern myAbility, der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen und dem Kriegsopfer‐ und Behindertenverband (KOBV), eine repräsentative Umfrage unter Menschen mit Behinderungen durch, wie es ihnen während des letzten Jahres ergangen ist und wie sich ihre Situation während der Pandemie verändert hat.

80 Prozent der befragten Menschen mit Behinderungen befanden sich während der Pandemie in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis und 82 Prozent gaben an, dass ihre finanzielle Situation durch die Corona‐Krise nicht gelitten hat. Trotzdem empfanden 45 Prozent der Befragten, dass sich ihre Gesamtsituation durch die Krise verschlechterte. Hauptgründe dafür waren fehlende soziale Kontakte, psychische Belastungen und fehlende Freizeit‐ und Kulturangebote. Menschen mit Behinderungen haben die Corona‐bedingten Einschränkungen stärker zu spüren bekommen, als der Rest der Bevölkerung. Mund‐Nasenschutz, Abstandsregeln, verstärkter Eigenschutz und Intoleranz waren die Hauptherausforderungen, die nicht für alle leicht umzusetzen sind.

„Aus meiner Sicht ist es besonders wichtig, Hürden dieser Art für Menschen mit Behinderungen sichtbar zu machen und diese zu benennen, denn nur, wenn wir uns diese Barrieren bewusst machen, können wir daran arbeiten, diese zu beseitigen“, betont Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria.

Online‐Services im Vormarsch

Alle Online‐Angebote, insbesondere Online‐Banking und ‑Beratungsleistungen, aber auch ganz generell das Online‐Shopping wurden von Menschen mit Behinderungen deutlich häufiger verwendet als vor der Covid‐19‐Krise. Martin Gölles, Leiter der Marktforschung der UniCredit Bank Austria, zeigt auf: „65 Prozent der befragten Menschen mit Behinderungen nutzten verstärkt das Online‐Shopping‐Angebot. 92 Prozent der Befragten nutzen Online‐Banking und werden das auch in Zukunft tun. 65 Prozent aller Befragten und 74 Prozent der UniCredit Bank Austria‐Kunden wollen auch in Zukunft auf Online‐Beratung setzen.“

Zudem haben die digitalen Gespräche zwischen Berater und Privatkunden in der Kommunikationszentrale des Bank Austria Internetbankings 24You bzw. im Mobile‐Banking im letzten Jahr um 220 Prozent zugenommen, sich also verdreifacht. „Wir haben während der Lockdowns gesehen, dass unsere Investitionen in Barrierefreiheit und in die Digitalisierung nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern uns allen zugutekommen“, sagt Robert Zadrazil. „Denn während des Lockdowns waren wir alle in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und es war für niemanden ratsam, für Bankdienstleistungen in die Filiale zu kommen.“

Gregor Demblin, Gründer von myAbility, betont, dass „es für uns von höchster Bedeutung ist, die Barrieren für Menschen mit Behinderungen aufzuzeigen, Bewusstseinsarbeit zu leisten und damit einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel hin zu mehr Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Barrierefreiheit einzuleiten. Das ist eines unserer Hauptanliegen, für das wir kämpfen.“

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