UniCredit treibt Standards zur Erfolgsmessung bei Social‐Impact‐Finanzierungen mit eigenem System voran

Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria
© UniCredit Bank Austria

Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria

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Das Mess- und Bewertungssystem der UniCredit wurde zusammen mit dem Thinktank Human Foundation entwickelt, um die Ergebnisse von Social-Impact-Finanzierungen zu verbessern.

Im Einklang mit den Zielen des UniCredit‐Programms Social Impact Banking (SIB), einen konkreten Beitrag zum Aufbau einer gerechteren und inklusiveren Gesellschaft zu leisten, hat SIB gemeinsam mit dem Thinktank Human Foundation ein neues Mess‐ und Bewertungssystem entwickelt: Ziel ist zum einen, die Messstandards für Social‐Impact‐Finanzierungen weiterzuentwickeln; zum anderen, die damit verbundenen direkten und indirekten sozialen Ergebnisse zu maximieren. Das spezielle Mess‐ und Bewertungssystem ermöglicht UniCredit SIB eine konsistente Messung und Evaluierung ihrer Social‐Impact‐Finanzierungen in allen elf Märkten der Gruppe, in denen SIB aktiv ist: Österreich, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Deutschland, Ungarn, Italien, Rumänien, Serbien und Slowakei.

Ziel ist es, den Erfolg und die erzielte Wirkung zu messen, indem die erwarteten Ergebnisse laufend mit den tatsächlich erreichten Ergebnissen verglichen werden – anhand eines maßgeschneiderten Rahmens, der auch die Besonderheiten der verschiedenen Begünstigten spezifischer Projekte berücksichtigt. Der Thinktank Human Foundation wurde aufgrund seiner Arbeit zur Förderung innovativer Lösungen für gesellschaftliche Fragen als Partner für die Entwicklung des Mess‐ und Bewertungssystems ausgewählt.

Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria, kommentiert: „Im vergangenen Jahr haben wir allein in Österreich insgesamt 12,65 Millionen Euro an Social‐Impact‐Finanzierungen und Mikrokrediten vergeben und damit einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung sozialer Projekte geleistet. Allgemein nachvollziehbare Messkriterien und einheitliche Standards sind daher besonders wichtig, um den ‚Social Impact‘ unserer Aktivitäten in voller Transparenz darstellen zu können.“

Und Laura Penna, Leiterin des Group Social Impact Bankings von UniCredit, dazu: „Bei UniCredit ist ESG Teil unserer DNA, und dazu gehört auch ein starkes soziales Engagement in allen unseren Märkten. Unser Social‐Impact‐Banking‐Programm hilft uns dabei, spürbaren positiven gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Um sicherzustellen, dass wir unseren ‚Impact‘ laufend weiter ausbauen und wirklich etwas bewirken, müssen wir in der Lage sein, die Ergebnisse von Social‐Impact‐Finanzierungen konkret und einheitlich zu erfassen und zu messen. Dieses neue Mess‐ und Bewertungssystem wurde entwickelt, um uns dabei effektiv zu unterstützen und einen wichtigen Beitrag zu mehr Transparenz und einheitlichen Standards im gesamten Bereich der Social‐Impact‐Finanzierungen zu leisten.“

Greifbare positive und soziale Vorteile schaffen

Der Zweck von Social‐Impact‐Finanzierungen ist es, greifbare positive soziale Vorteile zu schaffen, indem gezielt Projekte und Initiative mit dem Potenzial zu solchen Ergebnissen finanziert werden. Dieser Bereich ist in den letzten Jahren weltweit deutlich gewachsen, und wir erwarten, dass sich dieser Trend durch die Auswirkungen der Covid‐19‐Krise noch beschleunigen wird. In diesem Zusammenhang besteht erhöhter Bedarf an klaren, allgemein akzeptierten Messmethoden, um die Glaubwürdigkeit von Impact‐Finanzierungen zu gewährleisten und das Risiko von „Impact Washing“ zu vermeiden. Auch für die Begünstigten von Impact‐Finance‐Programmen ist es wichtig, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, sich auf spezifische Kennzahlen für jedes Projekt zu einigen und die Transparenz im Auswahlprozess zu erhöhen.

Mit ihren Social‐Impact‐Finanzierungen will UniCredit soziale Innovationen als Treiber des Wandels unterstützen – zum einen durch Kredite zu günstigen Konditionen, zum anderen durch Finanztrainings und Zugang zu relevanten Partnerschaften und Netzwerken. Ein „Pay for Success“-Mechanismus ist integraler Bestandteil des Angebots, um den einzelnen Projekten bzw. Initiativen zusätzliche wirtschaftliche Vorteile zu ermöglichen, auf Basis des Erreichens der vereinbarten sozialen Wirkungsziele. Darüber hinaus engagiert sich das Social Impact Banking‐Programm von UniCredit auch im Bereich der Inklusionskredite, in der Unterstützung von Selbständigen und kleinen Unternehmen durch Mikrokredite sowie im Bereich Finanzbildung, um größeres Finanzwissen und soziale Integration zu fördern, sodass möglichst alle Menschen aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen können.

Das Social Impact Banking von UniCredit wurde außerdem kürzlich von der European Venture Philanthropy Association (EVPA) mit dem „Data Transparency Label 2021“ für den kontinuierlichen Einsatz für Datentransparenz im Bereich Social‐Impact‐Finanzierungen ausgezeichnet.

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