Uniqa gedenkt der Holocaustopfer

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Mit Einbruch der Dunkelheit werden am 9. und 10. November in einer zwölfminütigen Endlosschleife 68 Namen von Opfern des Holocausts auf der LED-Fassade des 21-stöckigen Uniqa-Towers am Donaukanal erscheinen, der in dieser Zeit zum „Namensturm“ wird.

68 Jüdinnen und Juden, die in der direkten Nachbarschaft des heutigen Uniqa-Towers wohnten, wurden im Zuge des Holocaust ermordet. Ihre Namen werden heuer zum dritten Mal am 9. und 10. November 2020 zum Gedenken an den 82. Jahrestag des Novemberpogroms auf der Fassade des UNIQA Towers zu lesen sein.

Mit Einbruch der Dunkelheit werden für zwei Abende in einer zwölfminütigen Endlosschleife 68 Namen von Opfern des Holocausts auf der LED‐Fassade des 21‐stöckigen Uniqa‐Towers am Donaukanal erscheinen, der in dieser Zeit zum „Namensturm“ wird. Die Namen erstrecken sich dabei über jeweils vier Stockwerke des Towers und sind weithin sichtbar. Es sind die Namen jener jüdischen Anrainerinnen und Anrainer, die bis zu ihrer Deportation in der direkten Nachbarschaft zur heutigen Uniqa Zentrale in der Ferdinandstraße 12 bis 18 sowie der Unteren Donaustraße 23 bis 25 gewohnt hatten. Tausende Personen, die täglich den Tower passieren, sehen mit dem Namensturm ein sichtbares, starkes Zeichen der Erinnerung, das symbolisch für alle über 65.000 österreichischen Holocaustopfer steht.

Wissenschaftliche Basis des „Namensturms“ ist die Opfer‐Datenbank des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW). Diese ist unter www.memento.wien abrufbar, sie führt in einem virtuellen Rundgang zu den letzten Wohnadressen der NS‐Opfer. Mit dem „Namensturm“ werden die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters für zeitgemäße Formen des Gedenkens nutzbar gemacht.

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