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UNIQA Quartalsbericht 2021: Ergebnis vor Steuern auf 112,1 Millionen Euro gestiegen

Andreas Brandstetter, CEO UNIQA
© UNIQA/Keinrath

Andreas Brandstetter, CEO UNIQA

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Laut erstem Quartalsbericht 2021 der UNIQA sind die verrechneten Prämien um 13,0 Prozent nach Konsolidierung von AXA-CEE gewachsen. Das Konzernergebnis ergibt eine Summe von 89,4 Millionen Euro und lässt positiv in das restliche Jahr 2021 blicken.

Die UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) ist mit einer starken Performance in das Jahr 2021 gestartet: Wachstum, versicherungstechnisches Ergebnis (62,5 Millionen Euro) als auch das Kapitalanlageergebnis (150,1 Millionen Euro) entwickelten sich positiv. „Der erfolgreiche Geschäftsverlauf der Gruppe in den ersten drei Monaten zeigt, dass wir mit unserem Strategieprogramm UNIQA 3.0 den richtigen Weg eingeschlagen haben: Zum einen haben wir mit einem Plus von 13 Prozent an verrechneten Prämien bei einer gleichzeitig soliden Kostenentwicklung unsere Wachstumsziele klar erreicht. Zum anderen profitieren wir von unserer versicherungstechnischen Disziplin, von weniger Unwetterschäden als in den vergangenen Jahren und natürlich von der Erholung an den Aktienmärkten. Wir sind daher sehr zuversichtlich, unsere Pläne für das Geschäftsjahr 2021 – ein Vorsteuerergebnis auf dem Niveau von 2018 – zu erreichen“, so Andreas Brandstetter, CEO von UNIQA Insurance Group AG.

Die gesamten verrechneten Prämien der UNIQA Group (inklusive Sparanteile) stiegen im ersten Quartal 2021 um 13,0 Prozent auf 1.782,7 Millionen Euro. Die verrechneten Prämien vom Segment UNIQA Österreich erhöhten sich im ersten Quartal 2021 um 1,3 Prozent auf 1.152,0 Millionen Euro. Beim Segment UNIQA International stiegen die verrechneten Prämien aufgrund der Erstkonsolidierung der AXA‐Gesellschaften um 46,7 Prozent auf 627,0 Millionen Euro. Diesem Prämienwachstum im ersten Quartal 2021 steht eine deutlich geringere Erhöhung des Gesamtbetrags der Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group von 7,7 Prozent auf 1.024,2 Millionen Euro gegenüber. Die Combined Ratio nach Rückversicherung verbesserte sich bedingt durch eine niedrigere Schadenfrequenz vor allem im Kfz‐Bereich auf 90,9 Prozent.

Erste Meilensteine bei Wachstumsprogramm „UNIQA 3.0 – Seeding the Future“

Mit „UNIQA 3.0 – Seeding the Future“ hat sich UNIQA für die Jahre 2021 bis 2025 ambitionierte Wachstumsziele gesetzt: Ein durchschnittliches jährliches Prämienwachstum von 3 Prozent, eine deutliche Senkung der Kostenquote auf 25 Prozent, eine Combined Ratio von nachhaltig unter 93 Prozent bis 2025 und eine Eigenkapitalverzinsung von konstant über 9 Prozent sind die Basis eines progressiven Dividendenwachstums auf dem Niveau der Jahre vor der COVID‐19‐Pandemie. Die tragenden Säulen sind die explizite Kundenzentrierung sowie unverändert hohe Investments in die Zukunftsbereiche Digitalisierung, IT und Data. Mit der erfolgreichen Integration der AXA‐Gesellschaften in CEE – in Polen ist der Legal Merger nach Closing innerhalb von nur fünf Monaten bereits vollzogen –, einer Senkung der Kostenquote, der Transformation der Unternehmenskultur und dem Fokus auf Innovationen in disruptive Geschäftsmodelle konnten bereits erste Meilensteine gesetzt werden.

Konzernkennzahlen vom März 2021 im Detail

Die gesamten verrechneten Prämien der UNIQA Group inklusive der Sparanteile der fonds‐ und der indexgebundenen Lebensversicherung stiegen im ersten Quartal 2021 aufgrund der Erstkonsolidierung der AXA‐Gesellschaften in Polen, Tschechien und der Slowakei um 13,0 Prozent auf 1.782,7 Millionen Euro. Während die laufenden Prämien mit 1.748,1 Millionen Euro um 12,7 Prozent wuchsen, nahmen die Einmalerlagsprämien in der Lebensversicherung um 29,9 Prozent auf 34,6 Millionen Euro zu. Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) erhöhten sich um 12,8 Prozent auf 1.417,5 Millionen Euro.

Die verrechneten Prämien in der Schaden‐ und Unfallversicherung wuchsen in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 um 15,4 Prozent auf 1.053,9 Millionen Euro. In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum um 1,8 Prozent auf 309,0 Millionen Euro. In der Lebensversicherung verzeichneten die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds‐ und der indexgebundenen Lebensversicherung in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 ein Wachstum von 16,2 Prozent auf insgesamt mit 419,9 Millionen Euro.

Das verrechnete Prämienvolumen inklusive der Sparanteile der fonds‐ und der indexgebundenen Lebensversicherung von UNIQA Österreich erhöhte sich im ersten Quartal 2021 um 1,3 Prozent auf 1.152,0 Millionen Euro. In den internationalen Konzerngesellschaften stiegen die verrechneten Prämien aufgrund der Erstkonsolidierung der AXA‐Gesellschaften wesentlich stärker um 46,7 Prozent auf 627,0 Millionen Euro. Der Gesamtbetrag der Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group erhöhte sich im ersten Quartal 2021 deutlich geringer als die Prämien um 7,7 Prozent auf 1.024,2 Millionen Euro.

Die gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 um 7,1 Prozent auf 405,8 Millionen Euro. Dabei erhöhten sich die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss abzüglich der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen um 4,0 Prozent auf 248,9 Millionen Euro. Die sonstigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Verwaltungskosten) stiegen im ersten Quartal 2021 bedingt durch die Erstkonsolidierung der AXA‐Gesellschaften um 12,3 Prozent auf 156,9 Millionen Euro. Darin enthalten sind Kosten im Rahmen des Innovations‐ und Investitionsprogramms in Höhe von rund 11 Millionen Euro.

Die Gesamtkostenquote – das Verhältnis der gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb zu den abgegrenzten Prämien einschließlich der Nettosparanteile der Prämien aus der fonds‐ und der indexgebundenen Lebensversicherung – verringerte sich unter Einbeziehung der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen auf 27,2 Prozent. Die Combined Ratio nach Rückversicherung verbesserte sich bedingt durch eine niedrigere Schadenfrequenz vor allem im Kfz‐Bereich auf 90,9 Prozent.

Das Kapitalanlageergebnis erhöhte sich im ersten Quartal 2021 um 67,4 Prozent auf 150,1 Millionen Euro. Treiber hinter dieser Entwicklung waren höhere Realisate aus Aktien und auch festverzinslichen Wertpapieren. Aufgrund der Bilanzierung der 14,3‑prozentigen Beteiligung am Baukonzern STRABAG SE nach der Equity‐Methode entstand im ersten Quartal 2021 ein negativer Ergebnisbeitrag in Höhe von – 18,7 Millionen Euro.

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group verringerte sich zum 31. März 2021 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag leicht auf 21.858,4 Millionen Euro. Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group belief sich im ersten Quartal 2021 auf 62,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis lag bei 142,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern der UNIQA Group betrug 112,1 Millionen Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich auf 89,4 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,29 Euro. Das den Anteilseignern der UNIQA Insurance Group AG zurechenbare Eigenkapital reduzierte sich per 31. März 2021 auf 3.300,8 Millionen Euro. Die Solvency II Quote lag zum 31. März 2021 bei 195 Prozent. Die durchschnittliche Zahl der MitarbeiterInnen der UNIQA Group stieg aufgrund der Erstkonsolidierung der AXA‐Gesellschaften in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 auf 14.817.

Ausblick

UNIQA erwartet weiterhin für das Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern etwa auf dem Niveau von 2018.

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