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UNIQA: Vorläufiges Ergebnis 2020 über Erwartungen

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Trotz Corona-Pandemie verzeichnet die UNIQA ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EGT) von 57 Millionen Euro. Besseres EGT ermöglicht außerdem Dividendenvorschlag von 18 Cent pro Aktie.

UNIQA hat das Corona‐Jahr 2020 über den im April 2020 kommunizierten Erwartungen abgeschlossen. Aufgrund des Erwerbs der AXA‐Gesellschaften in Polen, Tschechien und der Slowakei sowie den Einmalbelastungen aus dem Strategieprogramm „UNIQA 3.0 – Seeding the Future“ (2021 bis 2025) sind die Zahlen des abgelaufenen Jahres mit jenen der Vorperioden allerdings nur bedingt vergleichbar: Mit 5.565 Millionen Euro an verrechneten Prämien liegt das für 2020 ausgewiesene Wachstum bei erfreulichen +3,6 Prozent. Abzüglich des erstmaligen Prämienbeitrags der AXA‐Gesellschaften, die im vierten Quartal erst konsolidiert wurden, hat UNIQA einen Prämienrückgang von ‑0,4 Prozent zu verzeichnen. Das EGT 2020 beträgt 57 Millionen Euro, worin einmalige Belastungen in der Höhe von 243 Millionen Euro enthalten sind, 137 Millionen Euro an Restrukturierungsrückstellungen und Aufwendungen für die Integration der AXA‐Gesellschaften sowie 106 Millionen Euro für die Abschreibung von Firmenwerten in CEE‐Ländern. Das vorläufige Ergebnis fiel besser aus als erwartet, weil sich trotz Covid‐19‐bedingtem Schadenaufwand für Versicherungsleistungen in Höhe von rund 70 Millionen Euro und Lockdown‐bedingten Einschränkungen im Vertrieb die Schadens‐ und Leistungszahlen insgesamt positiv entwickelten. Trotz der erwähnten Sonderbelastungen stieg die Combined Ratio um nur 1,3 Prozentpunkte auf 97,8 Prozent. Mit einer erwarteten Solvenzquote von rund 170 Prozent liegt UNIQA im Rahmen des definierten Wertekorridors.

AXA‐Integration verbreitert Kundenbasis auf mehr als 15 Millionen

Nach dem im Oktober erfolgten Closing der Übernahme der AXA‐Gesellschaften in Tschechien, der Slowakei und Polen verbreitert sich die Kundenbasis von UNIQA auf insgesamt mehr als 15 Millionen Kunden. Der Zuwachs bei den verrechneten Prämien durch die AXA‐Integration liegt bei über 800 Millionen Euro. Weitere rechtliche Integrationsschritte erfolgen in den nächsten beiden Quartalen – ebenso wie die Markenmigration zu „UNIQA“, die in der Slowakei bereits im Jänner abgeschlossen wurde.

Strategieprogramm UNIQA 3.0 gestartet

Mit dem Strategieprogramm „UNIQA 3.0 – Seeding the Future“ setzt sich UNIQA für die kommenden fünf Jahre ambitionierte Wachstumsziele: Ein durchschnittliches jährliches Prämienwachstum von 3 Prozent, eine deutliche Senkung der Kostenquote auf 25 Prozent, eine Combined Ratio von nachhaltig unter 95 Prozent und eine Solvenzquote von konstant über 170 Prozent sind die Basis eines progressiven Dividendenwachstums auf dem Niveau der „Vor‐Covid‐19‐Jahre.“

Dividenden‐Vorschlag als Zeichen der Zuversicht

Angesichts der deutlich über diesen Erwartungen liegenden vorläufigen Ergebnisse von UNIQA im Geschäftsjahr 2020, des soliden Kerngeschäfts sowie der erfolgreichen Integration der übernommenen AXA‐Gesellschaften, beabsichtigt der Vorstand, der Hauptversammlung einen Beschluss zur Ausschüttung einer Dividende für 2020 von 18 Cent pro Aktie vorzulegen. Dies ist als ein Zeichen der Zuversicht zu verstehen, dass Europa, seine Menschen und seine Wirtschaft die Krise meistern und zu Gesundheit und Wachstum zurückkehren werden.

Ausblick 2021

Angesichts der aktuellen Ungewissheit in Bezug auf den weiteren Verlauf der Covid‐19‐Pandemie und den damit verbundenen, staatlich verordneten Maßnahmen ist der Ausblick von UNIQA mit großer Unsicherheit behaftet. Nichtsdestotrotz erwartet UNIQA ein Ergebnis vor Steuern (EGT) in ungefährer Höhe des Jahres 2018.

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