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Versicherungsverband: Österreichs Bevölkerung fürchtet Zunahme bei Extremwetterereignissen

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Konzentrierten sich die Sorgen der österreichischen Bevölkerung im 5-Jahrevergleich noch auf regionale Ereignisse und betrafen zumeist Hochwasser oder Überflutungen, rücken nun auch verstärkt Hitzewellen und Dürreperioden in den Bewusstseinsfokus.

Extreme Wetterphänomene sind schon seit Jahren in Österreich keine Seltenheit mehr. „Naturkatastrophen nehmen in Österreich zu und treffen auf eine eher schlecht vorbereitete Gesellschaft“, so Dr. Othmar Ederer, Vizepräsident Versicherungsverband Österreich (VVO). „Die Risiken werden noch immer stark unterschätzt, wobei die Ereignisse der vergangenen Jahre bestätigen, dass Österreich von Extremwetterereignissen bzw. Naturkatastrophen durchaus nicht verschont bleibt. Gefährdet sind dabei nicht nur einzelne Regionen, sondern alle Bundesländer. Es handelt sich zudem leider nicht mehr um „Jahresphänomene, vielmehr ist hier ein langfristiger Trend in der Zunahme von Extremwetterereignissen klar feststellbar.“

Prävention ist wichtig

Wie die aktuelle KFV‐Studie zeigt, sind Hochwasser und Überflutungen die im Jahr 2020 spontan am häufigsten genannten Naturgefahren der Österreichischen Bevölkerung, aber mit abnehmendem Trend. Waren Hitze‐ und Dürreperioden bis zum Jahr 2017 noch kein Thema werden diese nun stärker wahrgenommen. „Über 90 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass Naturgefahren in Zukunft größere Schäden anrichten werden. Und sogar 85 Prozent aller Befragten möchten aktiv Maßnahmen setzen, um sich vor Schäden zu schützen. Geht man hier aber in die Tiefe, sieht man schnell, dass konkrete Maßnahmen nur selten getroffen werden: Nur die Hälfte der Befragten reagiert aufgrund einer akuten Unwetterwarnung und ergreifen Schutzmaßnahmen“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV.

„Unsere Studien zeigen, dass die Sensibilisierung der Bevölkerung im Allgemeinen zugenommen hat. Doch ziehen immer noch wenige anhand bereitgestellter Informationen die richtigen Schlüsse im Sinne der Vorsorge“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

Über aktuelle Unwetterwarnungen informieren sich die Befragten überwiegend im Internet, gefolgt von TV und Radio. Eine eigene Wetter‐App nutzen bereits 43 Prozent der Befragten. Besonders oft werden Vorkehrungen gegen Sturmschäden getroffen, gefolgt von Gewitter und Hagel.

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