VIG: COVID‐19‐Pandemie belastet Jahresergebnis 2020

Wien, Wiener Städtische Versicherung, Ringturm
© Vienna Insurance Group / Robert Newald
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Vor dem Hintergrund der andauernden COVID-19-Krise und der damit verbundenen erhöhten Unsicherheiten im Kapitalmarktumfeld erwartet die VIG Gruppe dämpfende Auswirkungen auf ihr Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020.

Das Ergebnis des 1. Quartals der VIG Versicherungsgruppe ist von der COVID‐19‐Pandemie noch nicht wesentlich belastet. Es zeichnet sich im Gegenteil eine positive Prämien‐ und stabile Ergebnisentwicklung für die ersten drei Monate 2020 im Vergleich zum Vorjahr ab, wie aus der Wiener Zentrale der VIG verlautet. Die zu erwartenden Auswirkungen der COVID‐19‐Krise über den gesamten Jahresverlauf lassen sich aufgrund der großen Unsicherheiten sowohl im operativen Versicherungsgeschäft als auch auf den Kapitalmärkten zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschätzen. Insbesondere ist – so die VIG – von einem Rückgang des Neugeschäftes auszugehen; gleichzeitig können negative Effekte aus Impairments insbesondere auf das Finanzergebnis in den Folgequartalen nicht ausgeschlossen werden. Entsprechend engmaschig beobachtet die VIG Gruppe das wirtschaftliche Umfeld und die Kapitalmärkte, um Auswirkungen auf ihre Bilanzwerte zeitnah einschätzen zu können.

Die Solvenzquote der Gruppe befindet sich nach ersten Schätzungen zum 31. März 2020 und somit unter Berücksichtigung der erheblichen Volatilitäten bei Zinsen und Kreditrisikoaufschlägen auf anhaltend solidem Niveau am unteren Ende der definierten Komfortzone von 170 Prozent bis 230 Prozent. Die für den 15. Mai 2020 geplante Hauptversammlung wurde verschoben. Das Ergebnis des ersten Quartals wird gemäß vorläufiger Planung am 20. Mai 2020 veröffentlicht.

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