VIG fährt die CEE‐Ernte ein

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Die Vienna Insurance Group erntet Erfolge ihrer CEE-Strategie. Es gibt eine klare Verbesserung bei allen vorläufigen Kennzahlen für 2017. Die Prämieneinnahmen auf rund 9,4 Milliarden Euro gesteigert worden (+3,7 Prozent) und der Gewinn (vor Steuern) hat sich auf rund 443 Millionen Euro (+8,8 Prozent) erhöht. Der Dividendenvorschlag des Vorstandes wird auf 90 Cent/Aktie angehoben (+12,5 Prozent).

Eine äußerst positive Zwischenbilanz zieht Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group (VIG), angesichts der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017: „Unser Erfolg im Jahr 2017 ist das erfreuliche Resultat einer konsequent verfolgten Geschäftsstrategie. Wir haben als eines der ersten österreichischen Unternehmen nach 1989 den Schritt in den Osten unternommen und das Potential in Zentral‐ und Osteuropa genutzt. Jetzt, wo allgemein von den großen Chancen gesprochen wird, die sich durch die gute Konjunktur der CEE‐Volkswirtschaften ergeben, ernten wir bereits die Früchte unserer langfristig angelegten Strategie. Denn wir kamen in diese Länder, um dort auch zu bleiben. Das heißt, auch unabhängig von Konjunkturverläufen entsprechend nachhaltig orientiert aufgestellt zu sein. 

Wir setzen ganz bewusst auf lokales Unternehmertum und die Mehrmarkenstrategie. Wir leben diese Vielfalt aus Überzeugung und nutzen sie in unseren Märkten, die immer raschere Entscheidungen verlangen. Das gilt insbesondere für Themen wie die digitale Transformation. Dazu und zu weiteren Initiativen setzen wir im Rahmen unseres strategischen Arbeitsprogramms ‚Agenda 2020‘ seit dem Vorjahr wichtige Maßnahmen. Das macht uns zukunftsfit und bringt uns weiterhin Resultate, die uns als stabilen und verlässlichen Partner auszeichnen. Der Vorstand wird aufgrund der guten Ergebnisse den Gremien für das Geschäftsjahr 2017 eine Erhöhung der Dividende um 12,5 Prozent von 80 auf 90 Cent pro Aktie vorschlagen.“

Die verrechneten Konzernprämien erreichten 9.386 Millionen Euro und damit ein klares Plus von 3,7 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Ohne Einmalerläge in der Lebensversicherung weist die VIG ein noch deutlicheres Prämienwachstum von 6,2 Prozent auf. Alle Sparten, mit Ausnahme der Einmalerläge in der Lebensversicherung, verzeichneten ein Wachstum.

Besonders stark sind die Gesamtprämien in der Slowakei (+10,6 Prozent), in Ungarn (+10 Prozent), in Bulgarien (+9,8 Prozent) in Polen (+8,2 Prozent) und in der Tschechischen Republik (+4,9 Prozent) gewachsen. Von den Sonstigen CEE‐Ländern zeigten vor allem die Länder Bosnien‐Herzegowina (+23,2 Prozent) und Serbien (+12,4 Prozent) im Jahr 2017 eine dynamische Prämienentwicklung. Insgesamt wurden im Jahr 2017 bereits 55,1 Prozent der Konzernprämien in CEE erwirtschaftet.

Combined Ratio klar verbessert

Die Combined Ratio der VIG (nach Rückversicherung, ohne Berücksichtigung von Veranlagungserträgen) verbesserte sich im Jahr 2017 deutlich auf 96,7 Prozent (2016: 97,3 Prozent). Damit ist es der VIG wieder gelungen, die Combined Ratio ungeachtet zahlreicher Unwetterereignisse sowie dem Sturm Herwart klar unter der 100 Prozent‐Marke zu halten. Maßgeblich dazu haben Österreich und Polen mit besseren versicherungstechnischen Ergebnissen beigetragen.

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