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VIG kratzt an der 10‐Milliarden‐Prämiengrenze

VIG Generaldirektorin Prof. Elisabeth Stadler
© Ian Ehm

VIG Generaldirektorin Prof. Elisabeth Stadler

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Die Vienna Insurance Group VIG meldet für die ersten drei Quartale 2019 „verbesserte Kennzahlen“ und erwartet eine Fortsetzung des Wachstumskurses: Das Jahr 2019 soll mit einem Prämienvolumen von 9,9 Milliarden Euro abgeschlossen werden.

„Wir verzeichnen auch nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2019 verbesserte Kennzahlen und setzen unser stetes Wachstum seit 2016 fort“, kommentiert Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group, die Dreiviertel – Jahresbilanz 2019 der VIG: „Wir sehen der geplanten Zielerreichung für 2019 mit einem Prämienvolumen von 9,9 Milliarden Euro und einem Gewinn (vor Steuern) in der Bandbreite von 500 bis 520 Mio. Euro sehr zuversichtlich entgegen.“

Das Gesamtprämienvolumen ist in den ersten drei Quartalen 2019 um 6,7 % (entspricht 494 Millionen Euro) auf 7.851 Millionen Euro gewachsen. In allen Versicherungssparten konnte ein Prämienplus verzeichnet werden. In der Krankenversicherung mit + 11,2 % und in der Sonstigen Sachversicherung mit + 10,1 % sind die Wachstumsraten sogar zweistellig.

Die prämienmäßig höchsten Wachstumsbeiträge leisten die Märkte Polen (+ 165 Millionen Euro – + 24,7 %)), Österreich (+ 110 Millionen – + 3,7 %) und das Baltikum (+ 91 Millionen Euro – + 32,7 %), die CEE‐Märkte tragen knapp über 9 % beziehungsweise bereinigt um Erstkonsolidierungen (Polen, Baltikum, Bosnien‐Herzegowina), rund 5 % zum Prämienwachstum bei.

Mit Prämienvolumina von 3.106 Millionen Euro und 1.309 Millionen Euro tragen Österreich und die Tschechische Republik über die Hälfte des Gesamtprämienvolumens der VIG in den ersten drei Quartalen 2019 bei, die mit rund 50 Gesellschaften in 25 Ländern (Österreich und CEE) mit 25.000 Mitarbeitern tätig.

Die Combined Ratio („Schaden‐Kosten‐Quote“) ist mit 96,4 % nahezu gleich hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres (96,3 %). Das Minus um 0,1 Prozentpunkte ist „bedingt durch Unwettereinflüsse“.

Das Finanzergebnis inklusive Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen betrug vom 1. bis 3. Quartal 2019 627 Mio. Euro und lag um 21,2 % unter dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum Vorjahr ging das Finanzergebnis, vor allem durch geringere realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen und einmalige Erlöse aus dem Verkauf von Immobilienveranlagungen im Jahr 2018, zurück. Das Ergebnis je Aktie (annualisiert) beträgt 2,36 Euro.

Download der 40‐seitigen „9M 2019 Results Presentation“ der VIG.

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