Wie Upcycling-Designs für Nachhaltigkeit sorgen

Dass Nachhaltigkeit in der Werbewelt auch relativ simpel gedacht werden kann, beweist einmal mehr die Erste Bank mit einer Aktion, von der sich die Finanzbranche inspirieren lassen darf.

Spätestens seit dem Klimawandel ist das Thema Nachhaltigkeit in allen wirtschaftlichen Bereichen angekommen. Wie kann man Fabriken möglichst emissionsfrei gestalten? Wie können Bürogebäude ihren CO2-Abdruck minimieren? Mit welchen ressourcenschonenden Materialien sollen neue – oder auch alte – Produkte geschaffen werden? Und auch in der Werbebranche im Allgemeinen und der Finanz-Marketing-Branche im Speziellen, dreht sich alles um die Frage, welche Werbemöglichkeiten eigentlich am umweltfreundlichsten sind. Bei den klassischen 16-Bogen-Plakaten benötigt es Autos, die die Plakate von A nach B transportieren, der Kleister wird – so vermute ich – auch nicht 100 Prozent klimaneutral sein. Nicht zu vergessen der Druck der Plakate, der an sich schon wenig bis gar nicht nachhaltig ist (Energie, Wasser, Farbe) und natürlich auch für Printanzeigen ein Knock-out-Argument ist. Radio- und Online-Werbung bzw. deren Herstellung benötigen Unmengen an Energie, … um nur einige Beispiele zu nennen.

Long story short: Die Erste Bank hat die Idee geboren, aus dem Material alter Plakate kleine Täschchen herzustellen und so ein innovatives Upcycling ins Leben zu rufen. Statt die Plakate einfach zu entsorgen, wird das Material in Alltagsgegenständen wiederverwertet. Das I‑Tüpfelchen: Hersteller des Upcycling-Designs ist ein österreichisches Unternehmen, das zu 100 Prozent hand-made arbeitet. #glaubanmorgen, der Nachhaltigkeits-Claim der Erste Bank, wird damit auf ein ganz neues Level gehoben. Chapeau!

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