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Wiener Börse erachtet Start-up-Paket und Regierungsprogramm als gute Ergänzung

Die erfolgreiche Förderung von Jungunternehmen in Kombination mit dem vorliegenden Regierungsprogramm verspreche eine Stärkung des österreichischen Kapitalmarktes, glaubt Christoph Boschan, der Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse.

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Das am 16. April 2020 von der Bundesregierung präsentierte Maßnahmenpaket, das Start-ups bei der Bewältigung der Coronakrise unterstützen soll, ist aus Sicht der Verantwortlichen der Wiener Börse ein vielversprechender Schritt. Die erfolgreiche Förderung von Jungunternehmen in Kombination mit dem vorliegenden Regierungsprogramm verspreche eine Stärkung des österreichischen Kapitalmarktes. Das sei im Hinblick auf den Wiederaufbau nach der Krise essenziell. Historisch hat sich gezeigt, Länder mit starken Kapitalmärkten erholen sich rascher von Krisen.

Exit- und breite Beteiligungsmöglichkeit schaffen

Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse, erklärt: „Wer Start-up sagt, muss auch Börse sagen. Ohne starken heimischen Kapitalmarkt, können weder jüngere Unternehmen noch ganze Märkte skalieren. Über die Börse sowohl eine Exit- als auch eine breite Beteiligungsmöglichkeit zu schaffen, wird für den Wiederaufbau wichtiger sein denn je. Unternehmen werden das Eigenkapital dringend brauchen.“ Boschan weiter: „Das Regierungsprogramm enthält bereits alle Bausteine, damit noch mehr Unternehmen mit dem Finanzierungs-Aufzug ganz nach oben fahren können und nicht im ersten Stock hängen bleiben. Die rasche regulatorische Modernisierung und eine generelle Stärkung der wirtschaftlichen Bildung in Österreich würden diesen Weg mehr Unternehmern zugänglich machen. Eine Einführung der Behaltefrist macht die Beteiligung für die Bevölkerung attraktiver.“ 

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