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Wiener Börse hilft aus der „Langweilerecke“

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Die Wiener Börse unterstützt aktiv die Finanzbildung in den Schulen und stellt neue Unterrichtsmaterialien vor. Sämtliche Lerninhalte, bestehend aus Grundinformationen, Aufgaben, Postern und Erklärvideos, sind zielgruppengerecht aufbereitet, beziehen sich auf 50-Minuten Lerneinheiten und können im Unterricht 1:1 verwendet werden. Die fünf Module behandeln den Erwerb von Kompetenzen im Zusammenhang mit der Börse. Beim Thema Finanzbildung besteht in Österreich nach wie vor großer Aufholbedarf. Die Unterlagen wurden gemeinsam mit der Initiative für Teaching Entrepreneurship (IFTE), dem Kompetenzzentrum für wertebasierte Wirtschaftsdidaktik der KPH Wien/Krems sowie Grafik- und Videoexperten entwickelt.

„Wir setzen uns dafür ein, dass die künftige Generation Chancen besser wahrnehmen sowie Risiken erkennen und vermeiden kann. Beim Autokauf etwa informiert man sich gründlich. Welche Marke, welches Modell, welche Farbe? Mit den rationalen Themen, zum Beispiel wie man es finanziert, setzt man sich dagegen ungern auseinander. Dabei ist der Umgang mit Geld in allen Lebensbereichen wichtig, ob es nun ein Auto, andere Investitionen oder Ersparnisse betrifft“, meint Börsenvorstand Christoph Boschan. „Deshalb setzen wir uns für die Aufnahme von Financial Literacy in die Lehrpläne ein und wünschen uns, dass Finanz‐Themen aus der Langweilerecke kommen. Finanzinhalte müssen vor den Vorhang geholt werden, damit wir eine Grundbildung schaffen und wir alle von den Möglichkeiten profitieren können, die ein Finanzmarkt bietet.“

77 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher finden, dass in der Schule nicht ausreichend Finanzwissen unterrichtet wird, um selbst persönliche Vorsorgeentscheidungen treffen zu können. Im Alterssegment zwischen 15–29 Jahren (noch in Ausbildung oder gerade fertig) sind sogar 83 Prozent dieser Meinung. Ähnlich viele, nämlich 84 Prozent fordern, dass in Zukunft mehr Finanzwissen in österreichischen Schulen vermittelt wird. Denn tagtäglich besteht Bedarf an Finanzwissen. Gleichgültig ob es um Schulden, Zinsen, Aktien, Ratenzahlungen, Versicherungen oder das Haushaltsbudget geht. „Bildung ist der beste Anlegerschutz. Sie ist die Grundlage für einen mündigen Umgang mit dem eigenen Geld und der eigenen Vorsorge“, unterstreicht Boschan.

Mit dem neu vorgestellten Unterrichtspaket trägt die Wiener Börse dazu bei, das Thema „Financial Literacy“ in Österreich voranzutreiben. Bereits seit 2004 unterstützt die Wiener Börse Lehrer und Schulen im Unterricht mit einem umfangreichen Service. So konnten seit Start der Aktivitäten mit rund 5.200 Vorträgen 88.000 teilnehmende Schüler erreicht werden. 2018 sind in Österreich 165 Vorträge mit rund 3.000 teilnehmenden Schülern geplant. Ebenso gibt es auch im kommenden Jahr ein österreichweites Schulungsangebot für Lehrer, das als ideale Vorbereitung für die Vermittlung des Themas „Börse und Kapitalmarkt“ im Unterricht gedacht ist. Gemeinsam mit Lehrern habe man Unterrichtsmaterialien zu Finanzthemen entwickelt, vermittle Fachwissen und Didaktik in Seminaren und gehe auch direkt in Schulklassen. Doch es braucht Flankenschutz: „Die Politik muss parallel darauf drängen, dass Finanzwissen in Schule, Unternehmen und Freizeit in Zukunft groß geschrieben wird,“ so der leidenschaftliche Appell der Börse – Verantwortlichen.

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