Wiener Börse: Kräftiges Signal vom ‚Parkett‘

© ForumF/Gerhard Bögner
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Im ersten Halbjahr 2018 verbuchte die Wiener Börse insgesamt ein Aktien-Handelsvolumen von 37,06 Milliarden Euro. Dank eines besonders starken ersten Quartals sind das um 3,7 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Im Fünf-Jahres-Vergleich ist der Umsatz damit um die Hälfte gestiegen. Mit einem durchschnittlichen Monatsumsatz von 6,18 Milliarden Euro liegt Wien aktuell auf Platz elf von 22 europäischen Börsenbetreibern.

„Wir haben intensiv an der Marktqualität gearbeitet, um die Wiener Börse als internationale Drehscheibe zu stärken“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse. „Das erste Halbjahr stand auch ganz im Zeichen der Vernetzung. Es ist uns gelungen, Wien sichtbar zum Branchen‐Knotenpunkt zu machen. Die europäische Börsenwelt traf sich hier mehrmals in den letzten Wochen, um über Entwicklungen und Zukunftspotenziale zu sprechen. Davon profitieren Unternehmen, Anleger und insgesamt der Standort.“

Die umsatzstärkste österreichische Aktie war Erste Group Bank AG mit 7,04 Milliarden Euro, vor OMV AG mit 4,87 Milliarden Euro und Raiffeisen Bank International AG mit 3,92 Milliarden Euro. Auf Platz vier und fünf folgen voestalpine AG (3,72 Milliarden Euro) und Andritz AG (2,15 Milliarden Euro). Meistgehandelte Aktie im global market war RHI Magnesita N.V. mit 244,71 Millionen Euro. Im ETF‐Segment war der LYXOR ETF EURO STOXX 50 (9,22 Millionen Euro) der umsatzstärkste Titel. Die Oberbank‐Anleihe (AT000B112958) mit der Laufzeit 2015–2020 war der meistgehandelte Corporate Bond (10,96 Millionen Euro).

Internationale Börsenmitglieder sorgten neben den beiden großen österreichischen Handelsteilnehmern für mehr als 85 Prozent des Handelsvolumens an der Wiener Börse. Morgan Stanley stand im ersten Halbjahr 2018 mit einem Umsatzanteil von 12,63 Prozent an der Spitze des Rankings, vor Merrill Lynch (8,58 Prozent) und J.P. Morgan (7,58 Prozent). Auf Platz vier und fünf folgten Raiffeisen Centrobank (6,71 Prozent) und Société Générale (6,4 Prozent).

„Im Vorfeld eines BREXIT stellen wir eine besonders hohe Betreuungsqualität für die betroffenen Handelsmitglieder sicher. Laufende Modernisierungen der Infrastruktur garantieren, dass wir unseren Kunden die größtmögliche Stabilität und höchste Leistungsfähigkeit der Systeme bieten können. Dieses Know‐how teilen wir auch mit unseren Partnerbörsen in der Region. Unser etabliertes Osteuropa‐Netzwerk rückt die Wiener Börse nicht nur geographisch in das Zentrum der Börsenlandschaft in Zentral‐ und Osteuropa“, unterstreicht Ludwig Nießen, COO & CTO der Wiener Börse.

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