Wiener FinTech Credi2 entwickelt für Deutsche Bank eigene „Buy now, pay later”-Lösung

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Christian C. Waldheim, Co-CEO bei Credi2

Das FinTech Credi2 ist bewährter und sicherer Technologiepartner. Der White-Label-Ansatz im Checkout sorgt für höhere Kundenbindung zwischen HändlerInnen und KäuferInnen.

Das Wiener FinTech Credi2 arbeitet gemeinsam mit der Deutschen Bank an einem innovativen Payment-Projekt. Die beiden Unternehmen entwickeln dabei eine eigene Lösung für Rechnungs- und Ratenkäufe („Buy now, pay later”; BNPL). Die White-Label-Lösung für Online-HändlerInnen und E‑Commerce-Marktplätze kann flexibel in den Bezahlprozess integriert werden. Erste Pilotprojekte sollen bis Ende dieses Jahres in Deutschland starten.

„Wir wollen gemeinsam mit Credi2 eine echte und verbraucherfreundliche Alternative zu bestehenden BNPL-Angeboten schaffen”, sagt Kilian Thalhammer, Leiter Merchant Solutions bei der Deutschen Bank. „Anders als bei den meisten BNPL-Angeboten behalten HändlerInnen durch den White-Label-Ansatz die volle Kontrolle über die Transaktionen mit ihren Neu- und BestandskundInnen”, so Thalhammer. 

Ein spezielles Händlerportal ermöglicht es ihnen, sowohl Retouren als auch die Teilzahlungen der Transaktionen digital nachzuverfolgen. Zudem profitieren HändlerInnen und Marktplätze von einem Liquiditätsvorteil, da die Bank den Kaufpreis umgehend nach Bestätigung des Warenversandes auf das Händlerkonto auszahlt. Dabei bewertet die Deutsche Bank das Zahlungsausfall- und Betrugsrisiko in Echtzeit und übernimmt die aus dem jeweiligen Kaufvertrag entstehenden Forderungen in das eigene Risikoportfolio.

Moderne Bezahllösungen erhöhen den Umsatz

„Mit Deutscher Bank und Credi2 arbeiten eine weltweit etablierte Großbank und ein österreichisches Fintech erfolgreich zusammen. Unsere White-Label-Lösung ist international einsetzbar: Banken, HändlerInnen und Marktplätze können diese moderne und flexible Bezahllösung unter eigenem Namen anbieten – das sichert die Kundenbindung und erhöht den Umsatz”, sagt Christian C. Waldheim, Co-CEO bei Credi2.

Der seit Jahrzehnten in Deutschland dominierende Rechnungskauf hat sich gemessen an der Anzahl der Transaktionen im E‑Commerce fest unter den Top 3 der Bezahlmethoden etabliert, neben Wallet-Zahlungen und Lastschriften (Quelle: FIS Worldpay Report 2021). Juniper Research geht bis 2026 von einem jährlichen weltweiten Wachstum des BNPL-Transaktionsvolumens von mehr als 30 Prozent aus. „Der Trend weist eindeutig in die Richtung, dass der Rechnungs- und Ratenkauf ein Thema ist, das bleibt”, sagt Thalhammer.

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