Wiener Städtische: Mit Online-Tool XUND Fragen zur Gesundheit beantworten

© Lux und Lumen

Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen

Gesundheitliche Fragen mittels Online-Recherche klären zu wollen, ist Usus. Aber die Ergebnisse stammen oft aus zweifelhaften Quellen und lassen viel Interpretationsspielraum. Dafür bietet die Wiener Städtische Versicherung mit XUND eine neue Online-Lösung.

Das zukunftsweisende Angebot des digitalen Symptomchecks ist das Ergebnis einer strategischen Partnerschaft von Wiener Städtische mit dem digitalen Health Start-up XUND Solutions. Das Ziel ist, rund um die Uhr verlässliche Gesundheitsinformationen niederschwellig zugänglich zu machen und damit einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Österreich zu leisten. Die Implementierung von XUND in der Welt der Wiener Städtischen Versicherung erfolgte durch die Agentur Liechtenecker, die als UX-Design Studio mit umfassender Erfahrung ihr Know-how bei Digitalisierungsprojekten zum Einsatz bringt.

Web App-Konzept punktet mit Zukunftsfähigkeit

Um die technologischen Möglichkeiten des Gesundheitsassistenten XUND langfristig bestmöglich in das digitale Angebot der Wiener Städtischen Versicherung einzubetten, arbeitet das Team der Agentur Liechtenecker mit einer eigens entwickelten Web-App. Diese Entwicklung kann auf unterschiedlichen digitalen Touchpoints zum Einsatz kommen. Damit ist XUND als Symptomcheck sowohl erfolgreich in den praktischen – schon vor einiger Zeit ebenfalls vom Liechtenecker-Team umgesetzten – Service Chatbot „ServiceBot“ integriert, als auch auf der Website des Versicherungsunternehmens eingebunden. Gleichzeitig sind so auch digitale Weiterentwicklungen berücksichtigt, was dem Kunden die Möglichkeit gibt, das Gesundheitsangebot künftig auch in neuen Anwendungen wie Apps, Microsites und andere zu implementieren. Das Projekt punktet somit mit einem zukunftsfähigen Konzept.

Symptomcheck mit Wiener Städtischen-Identity

Beim UX-Design zeigt sich ein Fokus darauf, die Corporate Identity der Wiener Städtischen Versicherung mit den spielerischen und interaktiven Möglichkeiten der XUND-Schnittstelle zu „verheiraten“. Seitens des Liechtenecker-Teams wurde großes Augenmerk darauf gelegt, die Patterns und API-Inhalte von XUND sehr gut zu verstehen, und für jedes UI-Element sowie jedes Schema einzeln zu entscheiden, wie dieses innerhalb der Welt der Wiener Städtischen Versicherung anzuwenden ist.

„Die Fragen, mit denen wir dabei konfrontiert waren, lauten: Wofür gibt es schon Patterns, die wir konsequenterweise übernehmen sollten? Wo können oder müssen wir eine neue Antwort entwickeln? Und wo ist ein Element von XUND besser geeignet, weil es die User Experience des Symptomchecks besser unterstützt als eine der bisher bestehenden Anwendungen. Das Ziel war hier, dass sich die Lösung in unterschiedlichen Umgebungen möglichst nahtlos einreiht – und das haben wir erreicht“, erläutert Susanne Liechtenecker die Herausforderungen des Projekts.

Meilenstein für die Wiener Städtische

„Gesundheitsinformationen und Hinweise zu Krankheiten werden heutzutage ganz intensiv im Internet recherchiert. Mit XUND bieten wir eine zuverlässige erste digitale Anlaufstelle und eine qualifizierte Orientierungshilfe in der primären Gesundheitsversorgung. Der Gesundheitsassistent unterstützt als Symptomcheck unsere Kundinnen und Kunden sowie weitere Interessierte mit einer fundierten Ersteinschätzung zur möglichen Ursache etwaiger Beschwerden und hilft dabei, die nächsten Schritte einzuleiten“, ist Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen, stolz.

Anhand der Auswahl von Haupt- und Begleitsymptomen sowie der Beantwortung zusätzlicher Fragen identifiziert XUND die wahrscheinlichsten Ursachen für die Beschwerden des Nutzers mit der Funktion „Symptome verstehen“ und überprüft den Verdacht auf das Bestehen einer bestimmten Krankheit mittels der Abfrage „Krankheit prüfen“. Auf Basis der Eingaben präsentiert das System dem Nutzer ausführliche Informationen und Empfehlungen zum optimalen Behandlungspfad. Derzeit sind über den Symptomcheck rund 350 Krankheiten in XUND zu finden, welche die häufigsten Indikationen im Bereich der Primärversorgung abdecken – diese Liste wird laufend erweitert.

Die Technologie von XUND ist als Medizinprodukt zertifiziert, trägt das CE-Zeichen und erfüllt damit die höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards. Die Abfrage selbst erfolgt anonymisiert und mit modernsten Verschlüsselungsmethoden als Garantie für die Sicherheit sensibler Daten – damit ist auch ausgeschlossen, dass Eingaben auf Nutzer zurückgeführt werden können, selbst dann nicht, wenn diese über eine Versicherung bei der Wiener Städtischen verfügen.

Das neue Service des digitalen Symptomchecks steht ab sofort allen Interessierten ab 18 Jahren kostenlos und rund um die Uhr online unter www.wienerstaedtische.at/xund zur Verfügung – unabhängig davon, ob sie über einen Versicherungsschutz der Wiener Städtischen verfügen. Und: XUND ersetzt nicht den Besuch eines Arztes!

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