Wüstenrot‐Gruppe trotzt der Sparquote

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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und einer historisch niedrigen Sparquote von 6,4 Prozent konnte Wüstenrot im Einlagengeschäft zulegen und erzielte bei den Finanzierungsleistungen das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Auch die Versicherung leistete mit einer Rendite von 3,1 Prozent einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

„Die im Geschäftsjahr 2016 begonnene und 2017 abgeschlossene Zusammenführung der neun Landesdirektionen zu drei Regionaldirektionen hat sich als richtiger Schritt erwiesen und zu einer deutlichen Effizienzsteigerung geführt. Darüber hinaus konnte mit der Schaffung eines einheitlichen Kundenbackoffices für Bausparkasse und Versicherung ein weiteres zentrales strukturelles Vorhaben im Geschäftsjahr 2017 umgesetzt werden, das schnellere Prozesse und damit auch ein noch besseres Service sicherstellt“, betont Vorstandschefin Susanne Riess. Mit der Einrichtung des Management Boards konnte auch ein Vorstandsposten eingespart werden. Riess bedankte sich bei dem für den Vertrieb zuständigen Vorstands‐Kollegen Mag. Erwin Mollnhuber, dessen Mandat mit Ende Mai dieses Jahres auslief. Die Vorstandsvorsitzende GD Dr. Susanne Riess, Vorstandsdirektor Prof. Dr. Andreas Grünbichler und Vorstandsdirektor Mag. Gerald Hasler sind nunmehr bis zum 31.5.2023 in ihren Funktionen vom Aufsichtsrat bestätigt worden.
Finanzvorstand Dr. Andreas Grünbichler übernimmt die Vertriebsaufgaben; der Bereich Marketing und Innovation ressortiert zu Generaldirektorin Dr. Susanne Riess.
Neu ist die Funktion des Chief Sales Officer, die Manuel Tauchner, MBA, am 01.04.2018 als Mitglied des Management Board übernommen hat. Tauchner war bisher Regionaldirektor der Region West. Er berichtet an Vorstandsdirektor Dr. Andreas Grünbichler, Marktvorstand der Wüstenrot Gruppe. Die Leitung der Regionaldirektion West, die künftig aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg besteht, verantwortet seit einigen Monaten Manuel Bichler.

Auch für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Susanne Riess ein positives Ergebnis, denn sowohl im Bereich Bausparen als auch bei der Versicherung zeige sich ein positiver Trend mit Ergebnissen, die über den Planzielen liegen. Besonders erfreulich seien die Ergebnisse im Neugeschäftsbereich der Finanzierung mit einem deutlichen Plus gegenüber dem Vorjahr.

„Wüstenrot konnte sich auch 2017 als einer der führenden Finanzierungspartner am heimischen Bausparmarkt behaupten“, so Riess, denn mit einer Finanzierungsleistung von 843,4 Millionen Euro (inklusive Eigenmittel) konnte das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt werden. Die Bausparkassen würden im Bereich der Wohnraumbeschaffung, der Sanierung, der Pflege und Bildungsvorsorge einen unverzichtbaren und gesellschaftlich wertvollen Beitrag leisten.

Die Bausparausleihungen übertreffen mit 4.832,2 Millionen Euro das Vorjahresniveau von 4.734,9 Millionen Euro.

„Trotz des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus und einer historisch niedrigen Sparquote von 6,4 Prozent bei den privaten Haushalten in Österreich konnte die Bausparkasse Wüstenrot AG im Geschäftsjahr 2017 im Bereich der Bauspareinlagen mit 5.469,1 Millionen Euro das Vorjahresniveau von 5.269,0 Millionen Euro überbieten. Mit 178.023 neuen Sparverträgen wurde auch in diesem Bereich ein Plus gegenüber dem Vorjahr erzielt“, zeigte sich Riess zufrieden.

„Die Bausparkasse Wüstenrot konnte das Geschäftsjahr 2017 mit einem EGT von 23,9 Millionen Euro gegenüber 16,6 Millionen im Geschäftsjahr 2016 sehr erfolgreich abschließen.

„Mit einer Kernkapitalquote von 14,7 Prozent und einer Gesamteigenmittelquote von 18,6 Prozent verfügt die Bausparkasse Wüstenrot AG über eine ausgezeichnete Eigenmittelausstattung.“

Erfreulich auch die Gewinnsteigerung in der Wüstenrot Versicherungs‐AG mit einem EGT von 16, 4 Millionen Euro gegenüber 13,8 Millionen Euro 2016 und dies trotz weiterer Zuführungen zur Zinszusatzrückstellung.“, unterstreicht Andreas Grünbichler.
„Das Geschäftsvolumen, die verrechnete Prämie über alle Bilanzabteilungen, reduzierte sich wegen des gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Neugeschäfts in der Lebensversicherung und bewusster Bestandsreduktionen in der Schaden‐/Unfallversicherung im Zuge von Sanierungsmaßnahmen geringfügig um 1,3 Prozent und beläuft sich auf 479,7 Millionen Euro gegenüber 486,2 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2016“, berichtet Vorstandsdirektor Mag. Gerald Hasler.

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