Zahlen mit Uhr, Ring, Armband – und natürlich Smartphone

Christian Rau (Mastercard Austria) & Ertan Piskin (Leiter des Kartengeschäfts bei Erste Bank und Sparkassen) : „Digital Payment ist bei unseren Kunden voll angekommen.“
© Mastercard / Martin Hron

Christian Rau (Mastercard Austria) & Ertan Piskin (Leiter des Kartengeschäfts bei Erste Bank und Sparkassen) : „Digital Payment ist bei unseren Kunden voll angekommen.“

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Erste Bank und Mastercard demonstrieren am Erste Campus beim Belvedere Digital-Payment-Lösungen der Zukunft: Mobile Lösungen zum digitalen Bezahlen bahnen sich „wie Wasser ihren Weg“.

Lokalaugenschein für eine handverlesenen Journalistenschar im öffentlich zugänglichen Bereich des Erste‐Campus beim Wiener Belvedere am 12. November: Erste Bank und Mastercard präsentierten unter dem Titel „Digital Payment: das sind die Entwicklungen der Zukunft“ mobile Zahlungssysteme. Halt: Nicht der Zukunft, sondern ganz real bereits „im Ausrollen“ bei der Erste Bank,jedenfalls an alle Kontoinhaber und der damit verbundenen Debit Mastercard – der Bankomatkarte von Erste Bank und Sparkassen: „Digital Payment“, erläutert Ertan Piskin, Leiter des Kartengeschäfts bei Erste Bank und Sparkassen, „unterliegt vor allem einem Formfaktor: Je einfacher und mit je weniger Technologiebruch, desto eher wird das System vom Kunden angenommen.“ Mit dem Launch der Debit Mastercard habe die Sparkassengruppe für ihre Kunden im heurigen April einen weiteren Schritt in die Welt des „Digital Payment“ gesetzt, weil parallel dazu auch als erste am Markt mit „Apple Pay“ gestartet wurde: Mit der Debit Mastercard kann man erstmals mit einer Bankomatkarte auch online einkaufen und hat weltweit doppelt so viele Akzeptanzstellen weltweit wie mit der alten Maestro‐Karte zur Verfügung. Auch für Apple Pay war das notwendig: „Dadurch kann man Apple Pay auch online nutzen, weil bei den meisten Webshops die Mastercard ohnehin schon durch die Kreditkarte akzeptiert wurde“, so Piskin.  Neben Apple Pay gibt es bei der Erste auch Lösungen für Android Smartpohone, die digitalisierten Karten können genauso mit der Garmin Sportuhr (GarminPay) genutzt werden oder in Form der kleinsten Bankomatkarte der Welt in einem Armband.

Das aber, demonstrieren Piskin und Mastercard‐Austria-Geschäftsführer Christian Rau am Erste Campus, ist aber erst das Vorspiel: Denn der Chip, der diese Transaktionen am POS möglich macht, kann auch in einem Ring, in einem Schlüsselanhänger oder Armband, in der Apple Watch und via aufklebbarem Chip auf das Smartphone erfolgen.

„Digital Payment ist bei unseren Kunden voll angekommen“, resümiert Piskin. Alle Erste Bank und Sparkassen‐Kunden sind mit der Technologie ausgestattet, 4 von 5 Zahlungen passieren heute schon kontaktlos und die Nutzungsraten steigen sehr stark an. Wenn ab dem Jahr 2020 im stationären Handel die Kassen für kontaktloses Bezahlen nach EU‐Vorgabe umgerüstet sein werden, erwarten Piskin und Rau eine weiter steigende Akzeptanz für bargeldloses, digitales Bezahlen: „Der Kunde wird wie Wasser einen Weg finden“, ist Rau zuversichtlich.

Keine Datenweitergabe!

Mehrfach betonen Piskin und Rau, dass in der Welt des digitalen, bargeldlosen Bezahlens keine Kundendaten weitergegeben werden: „Wir als Erste Bank machen das grundsätzlich nicht“, unterstreicht Piskin; Mastercard Rau betont die Rolle von Mastercard als Intermediär, zuständig für die „Interoperabilität – wir machen nur die weltweit verfügbaren Standards“ – und – „auch Apple erhält keine Daten – die wollten keine und wir würden ihnen auch keine geben“.

Bleibt die Frage, was das kostet – unisono die Antwort: Keine zusätzlichen Kosten für den Debit Mastercard respektive Apple Pay‐Nutzer. „Was Mastercard und Apple für ihre Leistungen als Fee erhalten, sagen wir nicht, nur so viel: Die Kosten sind im Rahmen der Kartengebühr, die sich nicht erhöht hat, gedeckt“.

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