Schlagwort: Finanzbildung

On Tour durch Österreich: Der „FLiP2Go“ Bildungsbus, eine Initiative von Österreichische Sparkassen, Erste Bank Oesterreich und Erste Group.

Ein Bus geht auf die (Finanz-)Bildungsreise

Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums der österreichischen Sparkassen erhält der Erste Financial Life Park (FLiP) eine mobile Erweiterung auf Rädern. „Meist beginnt das mit der Präsentation tief deprimierender Studien über das, was die Menschen im Finanzbereich alles nicht wissen. Wir kommunizieren das diesmal anders“, betonte Peter Bosek, Vorstandsmitglied der Erste Group Bank AG, vor der Abfahrt des Bildungsbusses „FliP2GO“.

Karin Kiedler, Leiterin Marktforschung Erste Bank, Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand Erste Bank Oesterreich: „Uns geht es darum, das Thema Fondssparen einfach und verständlich zu machen."

Fehlt noch: ‚Weltfrauentag‘ des Wirtschaftsinteresses

Das Interesse an Wirtschafts- und Finanzthemen ist bei Männern viel ausgeprägter als bei Frauen, das belegt eine repräsentative Sensor-Umfrage im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen. 58 Prozent der Frauen beschäftigen sich zwar mit Wirtschaft, aber 42 Prozent interessieren sich demnach nicht dafür. Bei Männern sind es 33 Prozent, die sich weder für wirtschaftliche Zusammenhänge noch Entwicklungen begeistern können.

Gudrun Egger, Head of Major Markets und Credit Research, Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank: Laut der aktuellen Studie zum Sparverhalten spart knapp die Hälfte der österreichischen Sparer ohne konkreten Plan.

Sparstudie: Wertpapier-Aversion bringt Kaufkraftverlust

Das Sparbewusstsein ist stark ausgeprägt, aber die Sparbuchvorliebe treibt den Kaufkraftverlust voran. Mit geringem Finanzwissen pflegen die Österreicher ihre Wertpapier–Aversion. Neue Fondssparpläne sollen gegensteuern. Alarmierend: Das Sparen für Altersvorsorge hat an Bedeutung abgenommen. Die Erste Bank präsentiert Licht und Schatten des heimischen Sparverhaltens.

Jugendliche: Blankes Konto, blankes Finanzwissen

Eine aktuelle Studie des WU-Instituts für Wirtschaftspädagogik hat ergeben, dass viele Jugendliche nicht erkennen, wie vielfältig sie in das Wirtschaftsgeschehen involviert sind. „Um Finanz- und Wirtschaftswissen lebensnah in die Klassenzimmer zu bringen, engagieren sich die Sparkassen seit Jahren als Partner der Schulen“, betont Gerhard Fabisch, Präsident des Österreichischen Sparkassenverbandes. Dennoch sind weitere Schritte notwendig. Denn: Laut aktuellen Daten des Finanzministeriums ist jede vierte zahlungsunfähige Person in Österreich erst 30 Jahre oder jünger. Jede dieser Personen hat im Durchschnitt 28.000 Euro Schulden – etwa für Handy, Wohnung oder Shopping. Jeder vierte der jungen Verschuldeten hatte schon vor dem 18. Lebensjahr Geldprobleme. Zahlen, die aufhorchen lassen.

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