Tag: WIFO

Analyse

WIFO: BIP‐Rückgang von 12,5 Prozent im 2. Quartal 2020

Gemäß der aktuellen Quartalsrechnung des WIFO brach die österreichische Wirtschaft im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahr um 12,5 Prozent ein. Damit zeigen sich die wirtschaftlichen Effekte der Pandemie etwas weniger negativ wie in der Schnellschätzung Ende Juli.

Christoph Badelt, Christine Mayrhuber, Andrea Fronaschütz und Stefan Schiman: „Gallup-WIFO-Meinungscheck ist eine Initiative, um den oftmals emotional und ideologisch erhitzten Diskurs in unserer Gesellschaft zu versachlichen.“

Gallup & WIFO starten „Meinungscheck“ zu Pensionen

Das österreichische Gallup Institut und das Wirtschaftsforschungsinstitut legen eine Studie „Das Pensionssystem im Meinungscheck“ vor: Untersucht wird das Wissen und die Meinung der Österreicher zum Thema „Pensionen“ und mit der Faktenanalyse des WIFO abgeglichen: Die „gefühlte“ Meinung zu Pensionsantrittsalter oder Pensionsdynamik steht durchaus im Widerspruch zu Historie und Prognose der Wirtschaftsforscher.

ForumF-Kommentar

Bitte viel mehr davon!

Versicherungsmathematiker, die Leute von der Statistik Austria und Wirtschaftsforscher vom IHS werden zustimmend nicken: Die Faktenlage zu gesellschafts‐ und wirtschaftspolitisch vermeintlich heiss diskutierten Themen liegt allzu oft neben der „gefühlten“, erlebten und, ja, vor allem medial‐publizistisch multiplizierten „Meinung“.

Aufbruchstimmung an den Märkten?

In ihrem Finanzmarktreport zum Jahresende 2019 ortet die Oberbank eine „Rückkehr der Zuversicht unter den Anlegern seit Frühherbst“. Spricht aber auch eine deutliche Warnung aus: „Abwärtsrisiken an den Finanzmärkten könnten nur einen Twitter‐Post entfernt sein.“

ForumF-Kommentar

Nullzinsen, nix Neues?

Bemerkenswerte Ein‐ und Aussichten beim FMVÖ Financial Forum „Japan und die Nullzinspolitik“: Wieviel Hysterie – oder besser: Mangelndes Fachwissen – stecken eigentlich hinter der vielzitierten „kalten Enteignung“ der Sparer?

KÖSt und KESt senken sowie IPOs fördern!

Industriellenvereinigung und Aktienforum formulieren einen „Auftrag an die nächste Bundesregierung, die Rahmenbedingungen zu verbessern“: Zur Belebung des Kapitalmarkts sollen KÖSt & KESt gesenkt, IPOs erleichtert, Eigenkapitalbildung gefördert und die „Financial Literacy“ erhöht werden.

On Tour durch Österreich: Der „FLiP2Go“ Bildungsbus, eine Initiative von Österreichische Sparkassen, Erste Bank Oesterreich und Erste Group.

Ein Bus geht auf die (Finanz-)Bildungsreise

Anlässlich des 200‐Jahr‐Jubiläums der österreichischen Sparkassen erhält der Erste Financial Life Park (FLiP) eine mobile Erweiterung auf Rädern. „Meist beginnt das mit der Präsentation tief deprimierender Studien über das, was die Menschen im Finanzbereich alles nicht wissen. Wir kommunizieren das diesmal anders“, betonte Peter Bosek, Vorstandsmitglied der Erste Group Bank AG, vor der Abfahrt des Bildungsbusses „FliP2GO“.

WIFO-Ökonom Thomas Url präsentierte gemeinsam mit Robert Ottel (Präsident des Aktienforums) und Christoph Neumayer (Generalsekretär der Industriellenvereinigung) die Ergebnisse der WIFO-Studie über die wichtigsten Instrumente zur Unternehmensfinanzierung in Österreich.

Nächster Anlauf für heimischen Kapitalmarkt

Hierzulande gleicht es dem Bohren sehr dicker Bretter: Die Schaffung von mehr Attraktivität für den österreichischen Kapitalmarkt. Industriellenvereinigung und Aktienforum haben einen neuen Versuch gestartet. KEST und KöSt senken und Spekulationsfrist wieder einführen!

In Kooperation mit

FMVÖ