DADAT‐Umfrage: Österreicher werden von Sparern zu Investoren

Ernst Huber, CEO DADAT Bank
© DADAT Bank / Weissbild

Ernst Huber, CEO DADAT Bank

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Eine aktuelle Umfrage der DADAT-Bank hat ergeben, dass das Vertrauen der Österreicher in kostengünstige und innovative Direktbanken wächst. Die Corona-Krise verhalf vor allem dem Online-Brokerage zu einem Wachstumsschub.

Der durch die Corona‐Pandemie ausgelöste Digitalisierungsschub hat auch das Geschäft von Direktbanken spürbar angetrieben. Die österreichische DADAT‐Bank verzeichnete im Verlauf des heurigen Jahres einen starken Kundenzuwachs. Interessant ist, dass das Vertrauen in die neuen Finanzdienstleister nicht nur bei jüngeren Kunden steigt, sondern insbesondere auch bei der Generation der über 60‐Jährigen. Bereits knapp 40 Prozent der Frauen und Männer in diesem Alterssegment können sich vorstellen, eine Direktbank in Anspruch zu nehmen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Linzer market‐Instituts hervor. Ernst Huber, CEO der DADAT‐Bank, sagt: „Unser Wachstum hat sich heuer außerordentlich beschleunigt. Die Zahl der Neukunden steigt rasant, insbesondere im Online‐Brokerage. Über unsere Handelsplattform werden inzwischen täglich bis zu über 5.000 Transaktionen getätigt. Die Österreicher öffnen sich im Vergleich zu anderen Ländern zwar mit Verspätung, aber nun doch eindeutig dem Trend zum Sparen und Investieren bei kostengünstigen, innovativen Direktbanken.“

Deutlich weniger Besuche in Filialen, mehr Bankgeschäfte online

Dies bestätigt auch die Umfrage des market‐Instituts, bei der österreichweit mehr als 1.000 Personen im Alter von 20 bis 70 Jahren befragt wurden – jeweils die Hälfte davon Frauen und Männer. Die Ergebnisanalyse ist eindeutig: Die Bedeutung von physischen Bankstandorten schwindet, der Anteil an persönlichen Besuchen in einer Bankfiliale reduziert sich immer mehr. Bei knapp 60 Prozent der Befragten ist dies inzwischen nur mehr einmal pro Monat der Fall. Ein Drittel gibt an, nur ein‐ bis zweimal jährlich in eine Bank zu gehen, acht Prozent machen dies noch seltener bzw. gar nicht mehr. Hingegen wickeln schon 91 Prozent der Bevölkerung ihre Bankgeschäfte zumindest ab und zu online ab.

Privates Investieren in Wertpapiere: In Österreich noch viel Luft nach oben.

Interessant ist auch der Vergleich der Kundenzufriedenheit. „Besonders gute Werte erreichen wir klarerweise in den Bereichen Konditionen, Innovationsgrad und Fortschrittlichkeit. Aber auch in puncto Vertrauen und fachlicher Kompetenz gewinnen wir im Vergleich zu klassischen Banken hinzu“, freut sich DADAT‐Chef Huber. Bei den Anlageformen verlieren die klassischen Produkte wie Sparbuch und Bausparen nun auch erwartungsgemäß gegenüber Investitionen in Wertpapiere oder Fonds. „Dennoch ist hierzulande gerade in diesen Bereichen noch sehr viel Luft nach oben”, betont Huber. “In der aktuell anhaltenden Phase der Niedrigstzinsen erleiden die österreichischen Sparbuch‐Anleger deutliche Kaufkraftverluste.”

Kostenlose Webinare erleichtern privaten Einstieg in Wertpapierhandel

Um privaten Anlegern den Einstieg in den Handel mit Wertpapieren zu erleichtern, veranstaltet die DADAT Bank regelmäßig Webinare. „Der hohe Zuspruch zu diesen kostenlosen Online‐Einführungen bestätigt den Trend, dass sich immer mehr Leute mit dem Thema beschäftigen”, so Huber. „Teilnehmer erfahren hier kompakt zusammengefasst, wie man ins Depot einsteigt, wie eine Börsenorder erteilt wird, was der außerbörsliche Handel ist oder wie ‘1‑Click‐Trading’ funktioniert.”

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