Spätestens seit dem Startschuss für die Nationale Finanzbildungsstrategie für Österreich vor rund fünf Jahren ist klar: Die Finanzbildung der in Österreich lebenden Menschen soll umfassend gefördert werden. Finanzbildung erhält von vielen Seiten Zuspruch, nicht zuletzt von zigtausenden Jugendlichen, die Jahr für Jahr bei der Ö3-Jugendstudie ein starkes Votum für ein eigenes Fach Finanzbildung abgeben. Gleichzeitig zeigen uns internationale Vergleichsstudien, dass das Finanzwissen in Österreich vergleichsweise gut ist und der Großteil der Befragten auch angibt, finanziell gut über die Runden zu kommen. Braucht es daher überhaupt mehr Finanzbildung? Zeigen die Tests nicht ein ausreichend hohes Niveau an Finanzkompetenz? Und welche Bedeutung hat Finanzkompetenz überhaupt?