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Martina Sennebogen, Vorstandsvorsitzende von Capgemini Österreich

Capgemini TechnoVision 2026: Die wichtigsten Technologietrends

Capgemini hat die „TechnoVision Top 5 Tech Trends to Watch in 2026“ vorgestellt. Die Analyse zeigt, wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien und technologische Souveränität die nächste Entwicklungsstufe der digitalen Transformation prägen werden.

KI wird zum Rückgrat von Unternehmen und Software

Laut Capgemini erreichen 2026 mehrere Schlüsseltechnologien einen neuen Reifegrad. Künstliche Intelligenz und Generative KI treten aus der Experimentierphase heraus und werden zum festen Bestandteil von Unternehmensarchitekturen, Softwareentwicklung und Betriebsmodellen. Nach Jahren vieler Pilotprojekte rückt der messbare Geschäftsnutzen in den Mittelpunkt. Der Übergang von Proof-of-Concept zu Proof-of-Impact soll gelingen, indem KI unternehmensweit integriert wird und auf robuste Daten- und Infrastruktur-Ökosysteme trifft. Gleichzeitig verändert KI die Softwareentwicklung grundlegend: Entwicklerinnen und Entwickler definieren künftig Ziele und Intentionen, während KI die Umsetzung übernimmt. Unternehmen bewegen sich damit in Richtung „AI-Native“-Architekturen, die mehr technologische Souveränität ermöglichen und Abhängigkeiten von klassischen Softwaremodellen reduzieren.

Cloud 3.0, intelligente Prozesse und technologische Souveränität

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der nächsten Cloud-Generation. Hybrid‑, Multi- und souveräne Cloud-Architekturen gewinnen an Bedeutung, da KI-Workloads hohe Anforderungen an Skalierbarkeit, Latenz und Ausfallsicherheit stellen. Parallel dazu entwickeln sich Unternehmenssysteme zu intelligenten, selbstoptimierenden Prozesslandschaften. Agentische KI-Systeme übernehmen zunehmend Aufgaben in Bereichen wie Finanzen, Supply Chain, HR und Kundenservice, während Menschen die Kontrolle und Steuerung behalten. Gleichzeitig rückt technologische Souveränität stärker in den Fokus. Geopolitische Unsicherheiten führen dazu, dass Unternehmen und Staaten verstärkt auf „resiliente Interdependenzen“ setzen, etwa durch regionale KI-Modelle, souveräne Clouds und neue Chip-Ökosysteme. Martina Sennebogen, Vorstandsvorsitzende von Capgemini Österreich, fasst zusammen: „Mit Blick auf 2026 tritt KI aus der Experimentierphase heraus und erreicht ein neues Stadium. KI wird zum Rückgrat der Unternehmensarchitektur, prägt den Software-Lifecycle und definiert die Cloud-Nutzung neu.“

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