PSA Payment Services Austria erzielte 2025 ein Rekordvolumen im Zahlungsverkehr. Neben starkem Wachstum bei Kartenzahlungen standen neue SEPA-Standards und der Ausbau europäischer Services im Fokus.
Rekordjahr im Zahlungsverkehr
PSA Payment Services Austria wickelte 2025 insgesamt über 3,4 Milliarden Transaktionen für österreichische Banken ab, das entspricht durchschnittlich rund 9,3 Millionen Transaktionen pro Tag. Geschäftsführer David Ostah erklärt: „Insgesamt wickelte die PSA über 3,4 Milliarden Transaktionen für die österreichischen Banken ab. Mit durchschnittlich rund 9,3 Millionen Transaktionen täglich entspricht dies einer pro Österreicher:in an jedem Tag.“ Besonders stark wuchs der Kartenzahlungsverkehr: Rund 1,9 Milliarden Bankomat®-Transaktionen bedeuten ein Plus von 10,1 Prozent gegenüber 2024. Ende 2025 servicierte PSA über 11 Millionen Debitkarten sowie mehr als 270.000 Kreditkarten. Rund 30 Prozent der Bankomat®Karten waren auf mobilen Endgeräten aktiviert, im Dezember lag der Anteil mobiler Zahlungen im Handel bereits bei 34 Prozent. Insgesamt entfielen 1,8 Milliarden Transaktionen auf Einkäufe, davon 244 Millionen auf E‑Commerce.
SEPA-Umsetzung und europäische Expansion
Neben Kartenzahlungen verarbeitete PSA 2025 über 1,4 Milliarden Konto-zu-Konto-Transaktionen, darunter 1,3 Milliarden Clearing-Transaktionen, 71 Millionen Empfängerüberprüfungen, 35 Millionen eps-Zahlungen und 9 Millionen Instant-Payment-Transaktionen. Zusätzlich wurden rund 98 Millionen Identity-Services-Transaktionen durchgeführt. Ein zentraler Meilenstein war die Umsetzung der Empfängerüberprüfung im Zuge der EU-Verordnung für Echtzeitüberweisungen. Geschäftsführer Harald Flatscher betont: „Die Empfängerüberprüfung oder Verification of Payee ist ein zusätzlicher Sicherheitsmechanismus im Online-Zahlungsverkehr, um Fehlüberweisungen und Betrug zu verhindern.“ Gleichzeitig baute PSA ihre internationale Präsenz aus und gewann Banken in Deutschland, Liechtenstein, Slowenien und der Slowakei und entwickelte sich damit weiter zu einem europäischen Anbieter.















