Suche
Close this search box.
Top-Themen:
In Kooperation mit
© Robert Polster

Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien und Sprecher des Volksbanken-Verbundes

Volksbank-Studie: Österreichs Unternehmer krempeln die Ärmel hoch

Österreichs Unternehmen wollen investieren, wachsen und Innovationen vorantreiben – weit stärker als in der Vergangenheit. Das ist nur eines der überraschenden Ergebnisse der brandaktuellen Volksbank UnternehmerInnen-Studie 2024.

Mit einer ganzen Reihe von Überraschungen wartet die mittlerweile siebente Ausgabe der UnternehmerInnen-Studie auf, die jährlich vom Meinungsforschungsinstitut Gallup gemeinsam mit dem Volksbanken-Verbund durchgeführt wird. Vor allem was die künftige Entwicklung des eigenen Betriebs betrifft, sind Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer optimistisch wie schon lange nicht mehr. Das Bekenntnis zu Innovation und Wachstum steigt auf den höchsten Stand seit fünf Jahren. 

„Die Ergebnisse der Studie zeigen eindrucksvoll, dass die Stimmung bei den österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmern deutlich besser ist als viele erwarten würden“ kommentiert Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien und Sprecher des Volksbanken-Verbundes die Studien-Ergebnisse.

Bekenntnis zu Wachstum legt am stärksten zu

Im Jahresvergleich um satte zwölf Prozentpunkte legt etwa das Bekenntnis zu Investitionen, Expansion und vor allem Wachstum zu. 40 Prozent der Befragten, der höchste Wert seit fünf Jahren, definieren dies als wichtiges Ziel für die kommenden fünf Jahre. Bei den unter 40-jährigen UnternehmerInnen hat Wachstum sogar die höchste Priorität. 

Gerald Fleischmann: „Investitionen und Wachstum brauchen eine solide Finanzierung. Für den Volksbanken-Verbund sind die Ergebnisse der Studie ein klares Signal, den Unternehmerinnen und Unternehmern auch heuer wieder mit der UnternehmerInnen-Milliarde zur Seite zu stehen.“

Deutlich gestiegen – um acht Prozentpunkte – ist auch der Wille zu Modernisierung und Innovation. Insgesamt beabsichtigen 42 Prozent der befragten Unternehmen – bei den unter 40-Jährigen sind es sogar 53 Prozent – sich auf dieses Thema in den kommenden fünf Jahren zu fokussieren. Auch in diesem Fall handelt es sich um den höchsten Wert seit fünf Jahren.

Qualitätsoffensive – bessere Produkte und Leistungen im Fokus

Deutlich zugelegt hat auch das Bekenntnis dazu, die eigenen Produkte und Leistungen weiter zu verbessern und noch mehr Qualität zu liefern. 38 Prozent aller Selbständigen und 49 Prozent der unter 40-Jährigen – der höchste Wert seit fünf Jahren – wollen in Zukunft mit einer Qualitätsoffensive punkten. Es scheint fast so, als ob Kaizen – die Managementmethode der ständigen Verbesserung – gerade ein Revival bei den österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmern erlebt.

Den höchsten Stellenwert nimmt weniger überraschend – wie in den Vorjahren – bei allen Befragten aber weiterhin die Sicherung des bereits Erreichten ein. 62 Prozent sehen darin eines der Ziele für die kommenden fünf Jahre, bei den befragten UnternehmerInnen zwischen 41 und 65 Jahren sind es sogar 65 Prozent.

Betriebsübergabe als wichtiges Thema

Für die nicht mehr ganz so jungen Unternehmerinnen und Unternehmer – also die Gruppe der über 56-Jährigen – rückt naturgemäß das Thema Betriebsübergabe stärker in den Fokus der Zukunftsplanung. 49 Prozent der über 56-Jährigen und 69 Prozent der über 65-Jährigen sehen dieses Thema als wichtiges Handlungsfeld für die kommenden fünf Jahre. Dass das Thema Unternehmensnachfolge in Österreich immer wichtiger wird, zeigt auch ein kurzer Blick in die Statistik: 2022 wurden laut WKÖ 7.110 Betriebe übergeben – ein neuer Rekordwert. 

Laut KMU-Austria geht der Trend bei Betriebsübergaben verstärkt in Richtung einer Nachfolgeregelung außerhalb der eigenen Familie. „Diese Übergaben erfolgen fast ausschließlich gegen Entgelt, die Finanzierung via Bankkredit gewinnt dabei massiv an Bedeutung“, stellt Gerald Fleischmann fest: „Aus diesem Grund baut die Volksbank ihre Beratungsleistungen rund um das Thema Unternehmensübertragung seit einiger Zeit deutlich aus.“

Volksbanken als Partner der Jungen Wirtschaft

Betriebsübergabe, Neugründung oder Expansion – der Volksbanken-Verbund ist überall dort zur Stelle, wo das Herz der österreichischen Wirtschaft pocht. Deshalb unterstützen die Volksbanken im heurigen Jahr auch den JW-Summit, der von 12. bis 14. September 2024 an absoluten Wiener Top-Locations stattfindet. Unter dem Motto „The Future of Success“ wird Österreichs JungunternehmerInnen ein Ausblick auf die wichtigsten Entwicklungen der kommenden Jahre gegeben. Neben Betriebsbesuchen (z. B. ORF, Post Logistikzentrum, Wiener Zuckerlwerkstatt, Spanische Hofreitschule) kann man in Masterclasses wertvolles Know-how für den eigenen Betrieb erwerben – von Business-Rhetorik über Innovations-Trends bis zu Förderungen für Wachstum.

Für spannende Ausblicke in die Wirtschaftswelt von morgen sorgen bei der Veranstaltung u. a. Watchado-CEO Ali Mahlodji, Wissenschafts-Bestsellerautor Ranga Yogeshwar, General Managerin Serviceplan AI Lab Eva Lihotzky, Motivatorin Karin Teigl, Gedächtnisforscherin Julia Shaw oder Super-Learning-Experte Tobias Beck. Ein eigenes Scale-Up Panel präsentiert spannende Erfolgsstorys von jungen UnternehmerInnen, darunter Felix Ohswald von GoStudent und Christian Trummer von Bitpanda. Attraktive Möglichkeiten zum Netzwerken bietet außerdem die Welcome Night im Atelierhaus der Akademie der Bildenden Künste, die große Gala der Jungen Wirtschaft im Festsaal des Wiener Rathauses und eine After-Work-Party im Wiener Volksgarten. Am dritten Tag errichtet die JW Wien im Palmenhaus neben der Hofburg einen Foodmarket mit den bekanntesten Wiener Traditionsbetrieben.

In Kooperation mit

FMVÖ

Wöchentlich die wichtigsten News?

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie jeden Donnerstag die aktuellsten News aus der österreichischen Finanzmarketingszene in Ihren Posteingang.