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© Gerry Mayer-Rohrmoser

Dr. Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender (CEO)

RBI mit deutlichem Ergebnisplus 2025

Die Raiffeisen Bank International verzeichnet 2025 im Kernkonzern ohne Russland ein starkes Ergebniswachstum, eine verbesserte Kapitalquote und sinkende Risikokosten.

Starkes Ergebnis und solide Kapitalbasis

Die Raiffeisen Bank International (RBI) erzielte 2025 in ihrem Kernkonzern – ohne das Russland-Geschäft – ein um 48 Prozent gesteigertes Konzernergebnis von 1,443 Milliarden Euro. Getragen wurde die Entwicklung von wachsenden Kernerträgen in Höhe von 6,186 Milliarden Euro, die insbesondere durch ein beschleunigtes Kreditwachstum unterstützt wurden. Die harte Kernkapitalquote (CET1) lag zum Jahresende bei 15,5 Prozent und damit deutlich über dem Vorkrisenniveau. „Das sehr gute Geschäftsergebnis 2025 zeigt ein weiteres Mal die Ertragsstärke der RBI. Wir haben in allen unseren Kernmärkten ausgezeichnete Ergebnisse erzielt“, sagte Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI. Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung soll für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 1,60 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.

Geringere Risiken, Russland-Abbau und Ausblick 2026

Die Qualität des Kreditportfolios blieb 2025 hoch: Die Quote notleidender Kredite lag bei 1,7 Prozent, die Risikokosten sanken auf 192 Millionen Euro. „Die Qualität unseres Kreditportfolios ist weiterhin sehr stabil. Das Verhältnis von notleidenden Engagements zum Gesamtengagement befindet sich auf einem historischen Tiefstand“, erklärte Hannes Mösenbacher, Risikovorstand der RBI. Gleichzeitig setzte die Bank den Geschäftsabbau in Russland fort, wo das Kreditvolumen seit Kriegsbeginn um 60 Prozent zurückging. Für 2026 erwartet Raiffeisen Research Impulse für das Wirtschaftswachstum vor allem durch steigenden Konsum und zunehmende Investitionen, während das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiterhin von moderatem Wachstum und geopolitischen Unsicherheiten geprägt bleibt.

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