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Aktienforum zum Weltspartag: „Österreicher sollten weniger Dagobert Duck sein.”

Politik ist laut Aktienforum gefordert, richtige Maßnahmen zu setzen, um Vermögensaufbau und Altersvorsorge sicherzustellen.

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„Leider sind die Österreicher seit März noch mehr Dagobert geworden“, nimmt Robert Ottel, Präsident des Aktienforums, anlässlich des Weltspartages – heuer Weltsparwoche – Anleihe bei der Populärkultur und verweist auf die laut OeNB seit Verhängung der ersten Lockdown-Maßnahmen im März stark gestiegene Sparquote von 8,3 auf 13,4 Prozent. „Dagobert Duck hortet sein Vermögen in einem Geldspeicher und fügt damit vor dem Hintergrund der aktuellen Geldpolitik sich selbst und auch der Wirtschaft Schaden zu“, betont Ottel.

Laut Aktienforum gilt es daher nun auch, das Bewusstsein der Bürger in der ökonomischen Krise zu schärfen. Ottels Appell an die Politik: „Es ist nun dringend an der Zeit, die Möglichkeiten des Kapitalmarkts auch breiteren Bevölkerungsgruppen verständlich zu machen. Dazu braucht es einen deutlichen regulatorischen Anschub und veränderte Rahmenbedingungen.“ Das Aktienforum begrüßt daher auch die im grün-türkisen Regierungsprogramm gesetzten Akzente in Richtung Stärkung des Kapitalmarkts und fordert – trotz Krise – deren rasche Umsetzung. Ottel meint dazu abschließend, dass „vor allem die steuerliche Incentivierung im Rahmen der Wiedereinführung einer Behaltefrist bei Wertpapierkäufen zwecks Vermögensaufbau und Altersvorsorge und die Implementierung von Finanz- und Wirtschaftsbildung in den Schullehrplänen im Fokus einer zukünftigen Kapitalmarktpolitik stehen sollten“.

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