Erste Group wird erneut im Bloomberg GEI aufgenommen

Julia Valsky, Leiterin des Diversity Managements bei Erste Group: „Die erneute Aufnahme in den Gender-Equality-Index von Bloomberg ist eine Anerkennung unserer bisherigen Arbeit. Allen die gleichen Chancen zu bieten, ist etwas, das tief in den inklusiven Prinzipien verwurzelt ist, auf denen die Erste vor zweihundert Jahren gegründet wurde.“
© Marlena Koenig

Julia Valsky, Leiterin des Diversity Managements bei Erste Group: „Die erneute Aufnahme in den Gender-Equality-Index von Bloomberg ist eine Anerkennung unserer bisherigen Arbeit. Allen die gleichen Chancen zu bieten, ist etwas, das tief in den inklusiven Prinzipien verwurzelt ist, auf denen die Erste vor zweihundert Jahren gegründet wurde.“

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Mit dem Gender-Equality-Index will Bloomberg, der Business and Financial Information and News Leader, börsenotierte Unternehmen, die sich der Unterstützung und Gleichstellung der Geschlechter verpflichtet haben, als Vorbilder eine Plattform bieten: Als einziges österreichisches Unternehmen und eines von nur drei mit Hauptsitz im CEE-Raum ist die Erste Group auch im GEI-2020 aufgenommen worden.

„Die erneute Aufnahme in den Gender‐Equality‐Index von Bloomberg ist eine Anerkennung unserer bisherigen Arbeit”, freut sich Julia Valsky, Leiterin des Diversity Managements bei Erste Group. „Allen die gleichen Chancen zu bieten, ist etwas, das tief in den inklusiven Prinzipien verwurzelt ist, auf denen die Erste vor zweihundert Jahren gegründet wurde. Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn wir unser Ziel, einen Frauenanteil von 35 Prozent in Top‐Management‐Positionen in allen unseren Märkten zu erlangen, noch nicht erreicht haben. Daran werden wir weiter arbeiten, mit einem klaren Fokus auf Transparenz, messbare Zielgrößen und internationale Benchmarks.“

Die Erste Group wurde als eines von 325 Unternehmen aus 50 Sektoren und 42 Ländern weltweit für den Bloomberg Gender‐Equality Index (GEI) 2020 ausgewählt – unter von Bloomberg 6.000 börsenotierten als „mögliche Teilnehmer“ in 84 Ländern und Regionen erachtete Unternehmen.

Durch die Veröffentlichung von gender‐bezogenen Kennzahlen auf Basis des GEI (siehe „Reporting Framework” hier) erlauben die im Index aufgenommenen Unternehmen einen umfassenden Einblick in ihre Aktivitäten zur Förderung der Gleichstellung von Frauen am Arbeitsplatz sowie in den Communities, in denen die Unternehmen aktiv sind. Die Erste Group wurde in den diesjährigen Index aufgenommen, da sie, so Valsky, „eine Bewertung an oder über einem von Bloomberg gesetzten globalen Schwellenwert erzielte; dieser Schwellenwert spiegelt ein hohes Maß an Transparenz und eine hohe Gesamtleistung über die fünf Säulen des GEI‐Bewertungsrahmen wider.“ Der Referenzindex analysiert die Bestrebungen zur Frauenförderung in den fünf Dimensionen Leadership & Talenteförderung, Gender Pay Gap, Unternehmenskultur, Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung sowie Markenauftritt.

Die Erste Group hat, erläutert Valsky, „eine Reihe von Initiativen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen bereits durchgesetzt“: 2019 wurde mit Alexandra Habeler‐Drabek erstmals eine Frau als Mitglied des Erste Group‐Vorstand ernannt. Insgesamt stellen Frauen derzeit 29 Prozent der Top Führungspositionen im Konzern, während sie 39 Prozent der Aufsichtsratsmandate der Erste Group per Ende 2019 einnehmen. Um den Anteil von Frauen im Top‐Management weiter zu erhöhen, strebt die Erste Group eine bessere Ausgewogenheit der Geschlechter in ihren Talentpools an und bietet Mentoringprogramme für ihre weiblichen Talente an. In Österreich hat die Business Resource Group Erste Women’s Hub Initiativen wie Networking‐Veranstaltungen, neue Formate für Mütter und Väter in Karenz und „Erste WIT“, eine Initiative, die mehr Frauen zu einer Karriere im IT‐Bereich ermutigen soll, gesetzt.

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