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BAWAG halbiert den Gewinn im 1. Halbjahr 2020

Bedingt durch die Corona-Krise stiegen bei der BAWAG Group die Risikokosten im ersten Halbjahr, was den Gewinn fast halbierte. Für das Gesamtjahr erwartet Österreichs viertgrößte Bank dennoch ein solides Ergebnis.

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Wie die BAWAG Group mitteilte, hat sich der Nettogewinn von rund 219 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 122 Millionen Euro reduziert. BAWAG-CEO Anas Abuzaakouk rechnet dennoch mit einem soliden Geschäft im Gesamtjahr. Bedingt durch COVID-19 wurden zusätzliche 65 Millionen Euro an Risikovorsorge angehäuft, die Gesamtrisikokosten haben sich dadurch auf 130 Millionen Euro erhöht. Darin enthalten ist auch eine Einzelwertberichtigung für ein Exposure im Öl- und Gas-Sektor in Höhe von 16 Millionen Euro.

„Wir konnten die Stärke unseres Geschäftsmodells unter Beweis stellen, mit einem Ergebnis vor Risikokosten in Höhe von 330 Millionen Euro, einer Cost/Income Ratio von 43 Prozent und einem Return on Tangible Common Equity von 8,8 Prozent. Im Hinblick auf unsere Vorsorgen handeln wir aus einer Position der Vorsicht, planen für das negativste Szenario und hoffen auf das Beste. Aus diesem Grund haben wir eine zusätzliche Vorsorge in Höhe von rund 65 Millionen Euro gebildet, um proaktiv das sich verschlechternde makroökonomische Umfeld und mögliche Auswirkungen auf unsere Kunden durch die COVID-19-Krise zu adressieren”, so Anas Abuzaakouk.

Die Kredite und Forderungen an Kunden stiegen gegenüber Dezember 2019 um 3 Prozent. Das gesamte Kundenkreditvolumen stammt weiterhin zu rund 70 Prozent aus der DACH-Region und zu rund 30 Prozent aus dem übrigen Westeuropa und den USA.

An einer Ausschüttung der vorgesehenen Dividende in Bezug auf 2019 und der ersten Jahreshälfte 2020 wird „vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Zustimmung” festgehalten. Die Hauptversammlung ist für den 30. Oktober anberaumt worden.

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