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© EY/Christina Häusler

Susanne Zach, Leiterin Data & AI bei EY Österreich

EY-Studie: KI gewinnt weiter an Bedeutung

Laut aktueller EY-Studie messen 82 Prozent der österreichischen Mittelstandsunternehmen digitalen Technologien eine hohe Bedeutung für ihr Geschäftsmodell bei. Gleichzeitig steigt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz deutlich.

Digitalisierung als strategischer Faktor

Digitale Technologien spielen für Österreichs Mittelstand eine immer wichtigere Rolle. Laut der aktuellen EY-Studie „Digitaler Wandel in österreichischen Mittelstandsunternehmen“ messen 82 Prozent der befragten Unternehmen der Digitalisierung eine mittelgroße bis sehr große Bedeutung für ihr Geschäftsmodell bei – im Vorjahr waren es noch 64 Prozent. Besonders deutlich zeigt sich der Wandel beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Bereits 43 Prozent der Unternehmen nutzen KI-Anwendungen, bei Betrieben mit mehr als 30 Millionen Euro Jahresumsatz liegt dieser Anteil sogar bei 70 Prozent. „Digitalisierung ist im Mittelstand endgültig im Kern der Unternehmenssteuerung angekommen. Die Rekordwerte zeigen, dass viele Unternehmen nicht mehr nur über Digitalisierung sprechen, sondern sie als zentralen Hebel für Effizienz und Innovation begreifen. Gleichzeitig steigt der Druck: Wer seine Digitalisierung nicht konsequent weiterentwickelt, riskiert langfristig Wettbewerbsnachteile“, so Susanne Zach, Leiterin Data & AI bei EY Österreich.

Chancen, Hürden und Kompetenzaufbau

Die Mehrheit der Unternehmen bewertet Digitalisierung weiterhin positiv: 62 Prozent sehen sie als Chance, während nur sieben Prozent sie als Bedrohung wahrnehmen. Gleichzeitig nennen 33 Prozent der Betriebe Investitionshemmnisse, insbesondere fehlendes Personal und begrenzte Budgets, während zwei Drittel aktuell keine grundlegenden Barrieren sehen. Auch beim Kompetenzaufbau steigt der Bedarf: Den größten Schulungsbedarf sehen Unternehmen im Bereich Datensicherheit und Cybersecurity. „Der sprunghafte Anstieg belegt, dass KI mittlerweile im Alltag vieler Unternehmen angekommen ist. Entscheidend wird nun sein, KI nicht nur punktuell einzusetzen, sondern mit klaren Prioritäten zu skalieren – etwa in Bereichen wie Kundenservice, Wissensmanagement, Prozessautomatisierung oder Qualitätssicherung“, sagt Susanne Zach.

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