Ein kräftiges Plus im Kundengeschäft und positive Einmaleffekte prägten das Geschäftsjahr 2025 der Erste Group. Der Nettogewinn stieg auf 3,5 Milliarden Euro (2024: 3,1 Milliarden Euro). Das Kreditvolumen erhöhte sich um 6,4 Prozent auf 232,0 Milliarden Euro, die Einlagen wuchsen um 4,7 Prozent auf 253,0 Milliarden Euro. Zwei Drittel des Nettogewinns entfielen auf Tochterbanken außerhalb Österreichs, die harte Kernkapitalquote (CET1) lag bei 19,3 Prozent. „Unser Ergebnis 2025 zeigt, welche Kraft in unserer Region steckt. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns über den erfolgreichen Abschluss der Akquisition in Polen, die unsere Marktstellung in der Region auf ein neues Niveau hebt. Sie ist ein Meilenstein für unsere Gruppe und wurde nur durch die starke Performance in all unseren Märkten möglich. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass die Integration einer so großen Bank Aufmerksamkeit und Ressourcen erfordert, weshalb wir diesen Prozess mit dem gebotenen Fokus angehen.“, sagt Peter Bosek, CEO der Erste Group. Auch der Provisionsüberschuss legte um 8,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu, unter anderem getrieben durch George Invest; zum Jahresende 2025 wurden knapp 2 Millionen Sparpläne verwaltet, ein Anstieg von 25 Prozent. CFO Stefan Dörfler ergänzt: „Wir haben unsere Kapitalbasis konsequent gestärkt und werden auch nach der Akquisition in Polen eine starke CET1-Quote haben. Zugleich haben wir unser Kundengeschäft deutlich ausgebaut und setzen weiter stark auf Wachstum. Die konsolidierten Zahlen einschließlich der polnischen Bilanz werden wir zum ersten Quartal vorlegen.“
















