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RLB OÖ-Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer

RLB Oberösterreich: Starke Halbjahresbilanz

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück: Das Finanzierungsvolumen stieg gegenüber dem Jahresende 2025 um drei Prozent auf 26,5 Mrd. Euro. Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 274,5 Mio. Euro, der Provisionsüberschuss um 10,2 Prozent auf 123,5 Mio. Euro. Der Periodenüberschuss vor Steuern belief sich auf 846,8 Mio. Euro, das gesamte Periodenergebnis auf 833,2 Mio. Euro.

Kapitalstärke und operatives Geschäft ausgebaut

Maßgeblich zum Ergebnis trug die positive Wertentwicklung der at-equity-Beteiligungen bei. Gleichzeitig stieg die harte Kernkapitalquote auf 19,6 Prozent und die Gesamtkapitalquote auf 21,1 Prozent. „Das erste Halbjahr 2026 war für die RLB OÖ äußerst erfolgreich. Wir konnten unsere Kapitalbasis weiter stärken, im operativen Geschäft wachsen und gleichzeitig wesentliche Zukunftsprojekte vorantreiben. Besonders erfreulich ist die positive Entwicklung unserer Beteiligungen, allen voran der Raiffeisen Bank International. Sie unterstreicht die Qualität unseres Beteiligungsportfolios und schafft zusätzlichen Spielraum für die weitere strategische Ausrichtung der Bank“, so Reinhard Schwendtbauer, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ.

Marktführerschaft bei erp-Krediten und strategische Initiativen

Laut einem aktuellen Bankenranking des Austria Wirtschaftsservice wickelte die RLB OÖ im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 223 aws erp-Kredite mit einem Volumen von 84,8 Mio. Euro ab. Mit 28 Prozent der 797 Zusagen hält sie damit den größten Marktanteil und ist die stärkste Förderbank Österreichs. „Die Auswertung des Austria Wirtschaftsservice zeigt, dass wir sowohl bei der Anzahl als auch beim vergebenen Kreditvolumen den größten Marktanteil halten und somit als Nummer 1 die stärkste Förderbank in Österreich sind“, so Schwendtbauer. Darüber hinaus trieb die RLB OÖ strategische Projekte voran, darunter den Baustart der neuen Konzernzentrale in Linz, die Beteiligung an der European Payments Initiative und am Zahlungsdienstleister hobex sowie die Platzierung einer besicherten Benchmark-Anleihe über 500 Mio. Euro. Für das zweite Halbjahr erwartet die Bank eine stabile operative Entwicklung und will weiterhin in Digitalisierung, nachhaltige Infrastruktur, Zahlungslösungen und die Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells investieren.

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