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© Manuel Peric

Angela Knötzl, Country Managerin Österreich bei Global Payments

Global Payments: Bargeldstudie 2026

Die Österreicher:innen bleiben dem Bargeld treu, hinterlegen ihre Bankkarten aber zunehmend auf Smartphones und Smartwatches. Das zeigt die Bargeldstudie 2026 von Global Payments in Zusammenarbeit mit dem Joint-Venture-Partner Erste Bank und Sparkasse. Für die Ergebnisse befragte INTEGRAL im Mai 800 Menschen repräsentativ.

Digitale Karte wird zunehmend genutzt

38 Prozent haben ihre Karte bereits auf einem Smartphone oder einer Smartwatch hinterlegt. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als 2025. Seit dem Start der Erhebungsreihe 2022, als es erst 18 Prozent waren, hat sich der Anteil damit mehr als verdoppelt. Unter jenen, die überwiegend oder etwas mehr mit Karte als bar zahlen, nutzen bereits 63 Prozent die digitale Karte. Bei den vorwiegenden Barzahler:innen ist die Zahl von 25 Prozent im Jahr 2025 auf 28 Prozent gestiegen. „Für den Handel heißt das: Wer heute noch kein bargeldloses Bezahlen anbietet, lässt sich Umsatz an der Kassa entgehen“, so Knötzl. „Gerade kleinere Betriebe wie Trafiken, Friseure oder Gastronomie holen hier spürbar auf, weil ihre Kundschaft es zunehmend erwartet.“

Bargeld bleibt für die Mehrheit unverzichtbar

Trotz der zunehmenden Nutzung digitaler Zahlungsmöglichkeiten zahlen 19 Prozent der Österreicher:innen ausschließlich bar. 88 Prozent finden es wichtig, dass es Bargeld gibt. Rund 30 Prozent bewahren mehr als 300 Euro in bar zu Hause auf. Bei den 16- bis 29-Jährigen zahlt bereits mehr als die Hälfte mehrheitlich oder fast ausschließlich mit Karte. Unter den überwiegenden Kartenzahler:innen empfinden 71 Prozent eine Möglichkeit zur Kartenzahlung als Erleichterung. 46 Prozent dieser Gruppe geben an, unfreiwillig bar zahlen zu müssen, gegenüber 40 Prozent im Vorjahr. „Für Vielnutzer:innen der Karte ist bargeldloses Zahlen längst zur Selbstverständlichkeit geworden, Bargeldbeschaffung empfinden sie zunehmend als lästige Pflicht“, sagt Angela Knötzl. „Wer hingegen bar zahlt, sieht das genau umgekehrt.“

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