Regionalität prägt Investitionen und Verantwortung
Für die aktuelle Studie befragte das Gallup Institut im Frühjahr 2026 mehr als 1.000 Unternehmer:innen. 87 Prozent zeigen sich mit ihrem Unternehmerdasein zufrieden, 72 Prozent geben an, lieber Unternehmer:in als angestellt zu sein. Gleichzeitig halten 84 Prozent Regionalität im Zusammenhang mit dem eigenen Unternehmensstandort für wichtig. 62 Prozent der Befragten sehen soziales Engagement darin, bevorzugt Mitarbeitende aus der jeweiligen Region einzustellen, 54 Prozent verbinden gesellschaftliche Verantwortung mit der bewussten Auftragsvergabe an lokale Betriebe. Auch Investitionen bleiben ein Thema: 18 Prozent wollen in den kommenden ein bis zwei Jahren auf jeden Fall in der Region investieren, weitere 24 Prozent wahrscheinlich. „Banken kommt bei der nachhaltigen Transformation der Wirtschaft eine Schlüsselrolle zu. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit auch, Kapital dort wirken zu lassen, wo es geschaffen wird: in den Regionen, bei Unternehmen, Betrieben und Menschen vor Ort. Als regional verankerte Bank kennen wir die Herausforderungen und Investitionsvorhaben unserer Kundinnen und Kunden und können sie mit maßgeschneiderten Finanzierungslösungen auf ihrem Weg begleiten“, so Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes.
Nachhaltigkeit und private Vorsorge gewinnen an Bedeutung
Nur vier Prozent der heimischen Betriebe geben an, keine Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu setzen. 55 Prozent setzen Maßnahmen zur Energieeffizienz beziehungsweise zur Reduktion des Energieverbrauchs um, jeweils 42 Prozent engagieren sich bei der sozialen Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden sowie bei Kreislaufwirtschaft und Abfallmanagement. 41 Prozent reduzieren aktiv ihren CO2-Ausstoß. Darüber hinaus haben 43 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr in nachhaltige Projekte investiert, weitere 28 Prozent befanden sich zum Befragungszeitpunkt in der Planungsphase. Auch bei der privaten Vorsorge zeigt die Studie Veränderungen: 54 Prozent der Unternehmer:innen verfügen über eine private Rentenversicherung, jeweils 51 Prozent über eine private Krankenversicherung und/oder eine Unfallversicherung. Bei der Veranlagung setzen 36 Prozent auf Immobilien, 35 Prozent auf Wertpapiere, Aktien und Anleihen, 33 Prozent auf Fonds und ETFs sowie 18 Prozent auf Gold und Edelmetalle.

















