BKS Bank mit Dynamik: Erfolge im Süden

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Der kreditwirtschaftliche Ertragsfrühling macht auch vor dem Süden Österreichs nicht Halt. Die börsennotierte BKS Bank (Bank für Kärnten und Steiermark) konnte im ersten Quartal 2018 den Periodenüberschuss um 19,2 Prozent auf 13,4 Millionen Euro steigern. Die Bilanzsumme wuchs in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 5,2 Prozent auf 7,97 Milliarden Euro Die Bundeshauptstadt bleibt im Focus. Eine Regionalbank mit weiblicher Dynamik an der Vorstandsspitze.

Die BKS – Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer ist zufrieden: „Wir konnten den guten wirtschaftlichen Verlauf des Geschäftsjahres 2017 im ersten Quartal 2018 fortsetzen und unseren Periodenüberschuss um fast 20 Prozent auf 13,4 Millionen Euro steigern“.
Wesentlich dafür verantwortlich war das gute Zinsergebnis, das vor allem von einem weiteren Rückgang der Risikovorsorge profitierte. „Wir sind in den vergangenen Jahren sehr risikobewusst bei der Kreditvergabe vorgegangen. Gleichzeitig floriert die Konjunktur und damit die heimische Wirtschaft“, so Stockbauer. Insgesamt lag die Risikovorsorge bei erfreulich geringen 2,9 Millionen Euro nach noch 8,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2017. Der Zinsüberschuss von 30,6 Millionen Euro ging trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase, aber dank eines guten Kreditwachstums nach oben. Summa summarum erzielte die BKS Bank am Ende des ersten Quartals 2018 einen Zinsüberschuss nach Risikovorsorge von 27,7 Millionen Euro (+34,8 Prozent).
Ebenso zufrieden zeigt sich Stockbauer mit dem Aufwärtstrend bei den Zahlungsverkehrsprovisionen, die auf 5,2 Millionen Euro ausgebaut wurden. „Immer mehr Kunden schätzen das Know‐how unserer Experten. Beispielsweise bietet die Digitalisierung für viele Unternehmen Chancen im Online‐Handel. Die BKS Bank‐Zahlungsverkehrsspezialisten unterstützen die Unternehmer bei der Einrichtung der nötigen Online‐Bezahlsysteme. Die neue BKS Bank Business‐App, die im ersten Quartal eingeführt wurde, ermöglicht Unternehmen ihre Zahlungsverkehrstransaktionen nun auch mobil von unterwegs durchzuführen. Ein weiterer Meilenstein unseres digitalen Angebots“, so die Vorstandsvorsitzende.

Strikte Kostendisziplin

Zum guten Ergebnis trug auch die strikte Kostendisziplin bei. Der Verwaltungsaufwand von 27,6 Millionen Euro lag um 3,8 Prozent höher als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres. Die größte Aufwandsposition ist – einem Dienstleistungsunternehmen entsprechend – der Personalaufwand von 17,5 Millionen Euro (+0,6 Prozent). Bilanzseitig entwickelte sich das Institut ebenfalls gut. „Wir konnten die Bilanzsumme seit Jahresbeginn von 7,60 Milliarden Euro auf 7,97 Milliarden Euro ausbauen“, berichtet die Vorstandsvorsitzende. Das an Kunden vergebene Kreditvolumen stieg im gleichen Zeitraum um 2,6 Prozent auf 5,59 Milliarden Euro. Die Primäreinlagen wuchsen von 5,67 auf 5,88 Milliarden Euro.

Darüber hinaus hat die BKS Bank im ersten Quartal 2018 viele Weichen für ihre weitere Zukunft gestellt. Ab 01. September wird Alexander Novak, bislang Leiter der Direktion Slowenien, Mitglied des Vorstandes. Mit der Übernahme von rund 9.000 Kunden der slowenischen GBD (Gorenjska borzno posredniška družbad) wurde der Marktanteil im Veranlagungsgeschäft in Slowenien deutlich ausgebaut. „Da viele dieser Kunden aus Kranj und Umgebung kommen, werden wir dort noch heuer eine Filiale eröffnen. Ein passender Standort wurde bereits gefunden“, erklärt die Vorstandsvorsitzende.

Auch in Wien wird die BKS Bank weiter wachsen. „Am 01. Oktober eröffnen wir eine Filiale in der Hernalser Hauptstraße 94“, kündigt Stockbauer an. Wien sei der wichtigste inländische Wachstumsmarkt der BKS Bank. „Die Bundeshauptstadt bietet für einen Bankpartner mit hoher Beratungsqualität noch viel Potenzial. Daher konnten wir in den letzten Jahren die Zahl unserer Privat‐ und Firmenkunden in Wien stark ausbauen.”

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