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Martin Kocher, Gouverneur der OeNB

OeNB: EU-Parlament ebnet Weg für digitalen Euro

Das Europäische Parlament hat den Weg für den digitalen Euro und die rechtliche Absicherung der Bargeldannahme im Euroraum geebnet. Nun folgen die Trilogverhandlungen zwischen Europäischem Parlament, Rat der Europäischen Union und Europäischer Kommission.

Martin Kocher, Gouverneur der OeNB: „Das Europäische Parlament hat heute zugestimmt, Trilogverhandlungen zur Einführung des digitalen Euro zu eröffnen. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur gesetzlichen Grundlage für den digitalen Euro, der die europäische Souveränität stärken soll. Ebenso soll die verpflichtende Annahme von Bargeld im gesamten Euroraum rechtlich verankert werden. Die Oesterreichische Nationalbank und die Europäische Zentralbank stehen für Wahlfreiheit: bar, mit Karte oder digital. Alle Konsument:innen sollen frei wählen können, wie sie bezahlen – dieser Wahlfreiheit sind wir heute einen großen Schritt näher gekommen.”

Thomas Steiner, Direktor der OeNB: „Mit dem heutigen Beschluss erhält Bargeld im Euroraum den Stellenwert, der ihm als gesetzliches Zahlungsmittel zusteht. Bargeld ist und bleibt das Fundament des Vertrauens in unsere Währung. Entscheidend ist, dass die Menschen auch künftig frei wählen können: bar oder digital – künftig auch mit dem digitalen Euro.“

Josef Meichenitsch, Direktor der OeNB: „Heute ist ein guter Tag für die Bürger:innen: Das Europäische Parlament hat den Weg für den digitalen Euro geebnet. Mit ihm werden wir echte Wahlfreiheit beim Bezahlen garantieren. Egal ob mit Bargeld oder dem digitalen Euro: Die Menschen können sich darauf verlassen, dass sie im gesamten Euroraum verlässlich, ohne Gebühren und mit hoher Privatsphäre bezahlen können. Für Europa ist das ein großer Schritt vorwärts. Mit dem digitalen Euro werden wir unabhängig von US-amerikanischen Zahlungsdienstleistern. Wir schaffen digitale Unabhängigkeit und sorgen für Wettbewerb, von dem auch unsere Wirtschaft profitiert.“

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