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Stefanie Ahammer, Country Managerin Visa Österreich

Visa-Umfrage: Nur vier von zehn Betrugsopfern gehen zur Polizei

Eine repräsentative Umfrage, durchgeführt von Marketagent, im Auftrag von Visa Österreich unter 1.000 Personen zeigt, wie Konsument:innen mit Zahlungsbetrug und Betrugsversuchen umgehen.

Zahlungsbetrug wird häufig nicht angezeigt

Während 92 Prozent der Befragten, die noch nie von Zahlungsbetrug betroffen waren, angeben, sich im Ernstfall an die Polizei wenden zu wollen, erstatteten tatsächlich nur 40 Prozent der Betroffenen Anzeige, nachdem sie durch eine Betrugsmasche Geld verloren hatten. Männer gingen mit 45 Prozent häufiger zur Polizei als Frauen mit 33 Prozent. Bei 27 Prozent der Betroffenen lag der Verlust beim schwerwiegendsten Vorfall bei bis zu 100 Euro, bei 21 Prozent zwischen 101 und 500 Euro. 16 Prozent verloren mehr als 1.000 Euro. Die häufigste Betrugsmethode ist Phishing: 52 Prozent haben bereits gefälschte Nachrichten von angeblichen Lieferdiensten erhalten, 48 Prozent von angeblichen Banken oder Zahlungsdienstleistern. „Die Sicherheit digitaler Zahlungen entwickelt sich laufend weiter. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat Visa weltweit mehr als 11 Milliarden Euro in Cybersicherheit investiert. Gleichzeitig verlagern Betrüger ihre Angriffe zunehmend auf Menschen und setzen auf Täuschung statt auf technische Schwachstellen“, so Stefanie Ahammer, Country Managerin Visa Österreich.

Betroffene warnen vor allem ihr persönliches Umfeld

Nach einem Betrugsversuch warnten 35 Prozent andere Personen, während 32 Prozent nach eigenen Angaben schnell reagierten und dadurch den Schaden verhinderten oder begrenzten. 27 Prozent änderten Passwörter oder Zugangsdaten, 24 Prozent meldeten den Vorfall der betroffenen Plattform oder dem Unternehmen und 18 Prozent informierten ihre Bank oder ihren Zahlungsdienstleister. „Das persönliche Umfeld zu warnen ist eine verständliche erste Reaktion, aber sie ersetzt nicht die wichtige Meldung an Bank und Polizei”, so Ahammer. „Wer den Verdacht hat, finanziell betrogen worden zu sein, sollte umgehend die Bank kontaktieren, gegebenenfalls Zugangsdaten ändern und eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Je schneller ein Fall der Bank gemeldet wird, desto größer sind in der Regel die Chancen, den Schaden zu begrenzen oder die Zahlung rückgängig zu machen.”

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