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Integral‐Studie: Der konservative Sparer dominiert

Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank
© Erste Bank / Daniel Hinterramskogler

Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank

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Eine Integral–Umfrage ergibt ein strukturkonservatives Bild vom heimischen Sparer und Anleger: Nur jeder fünfte Österreicher passt sein Anlageverhalten den Niedrigzinsen an. Acht von 10 Österreichern möchten in den kommenden 12 Monaten Geld zur Seite legen, das ergab eine Studie im Auftrag der Erste Bank.

Bei den Anlageformen sind weiterhin die Klassiker ganz vorne zu finden: Das Sparbuch bleibt mit 57 Prozent die Nummer eins, gefolgt vom Bausparer (47 Prozent). Immerhin ein Drittel möchte eine Lebensversicherung und/oder eine Pensionsvorsorge abschließen. Nur bescheidene 24 Prozent der Antwortenden planen Wertpapiere zu kaufen (+2 Prozent). Gold bleibt in der Planung unverändert: 15 Prozent (± 0) planen das Edelmetall zu kaufen, jeder Fünfte will in Immobilien investieren.

Was den geplanten jährlichen Sparbetrag betrifft, so gibt es einen signifikanten Rückgang von 5.700 Euro auf 4.600 Euro (-19 Prozent).

Erste Bank Spar- und Kreditprognose
Integral/Erste Bank

Dem sinkenden Sparvolumen steht eine Ausweitung des geplanten Kreditvolumens gegenüber. Gut ein Drittel der Österreicher plant in den kommenden zwölf Monaten in ein kostenintensives Projekt wie etwa eine Wohnungsrenovierung oder ein neues Auto zu investieren. 15 Prozent wollen das mittels Kredit oder Darlehen finanzieren. Lag die geplante Kreditsumme vor einem Jahr noch bei 64.000 Euro, so sind es jetzt 76.500 Euro (+19 Prozent). Bei langfristigen Krediten scheinen die Österreicher immer mehr auf die sichere Seite zu wechseln. In der Erste Bank werden bereits mehr als 80 Prozent der neu vergebenen Kredite mit einem Fixzinssatz abgeschlossen.

„Die Zinsen sind nach wie vor niedrig und so hat man zumindest über einen Großteil der Laufzeit eine kalkulierbare Rate ohne Überraschungen“, meint Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank.

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