HYPO Oberösterreich schließt 2020 erfolgreich ab

Klaus Kumpfmüller, designierter CEO der HYPO OÖ: „Die HYPO steht auf einem äußerst soliden Fundament. Sie ist damit bestens gerüstet, um die Chancen, die sich im Banking der Zukunft bieten, auch wahrnehmen zu können und für die Kundinnen und Kunden nutzbar zu machen.“
© Dieter Steinbach

Klaus Kumpfmüller, HYPO Generaldirektor

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Die HYPO Oberösterreich schließt das Corona-Jahr 2020 erfolgreich ab. Starke Zuwächse bei Wohnbaufinanzierungen und im Wertpapiergeschäft verzeichnet.

Die HYPO Oberösterreich hat das von der Covid‐19‐Pandemie geprägte Geschäftsjahr 2020 mit einem guten operativen Ergebnis abgeschlossen. Starke Zuwächse bei den privaten Wohnbaufinanzierungen und ein ausgezeichnetes Wertpapiergeschäft bildeten die Basis für eine solide Geschäftsentwicklung trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 7,83 Milliarden Euro (2019: 7,77 Milliarden Euro). Trotz der erfolgreichen Geschäftsentwicklung reduzierte sich der Jahresüberschuss vor Steuern auf 10,8 Millionen Euro (2019: 14,0 Millionen Euro). Dies deshalb, weil im Zuge der Corona‐Pandemie die Risikovorsorgen deutlich erhöht wurden. „Ohne die Corona‐Risikovorsorgen läge der Jahresüberschuss über dem Ergebnis des Jahres 2019“, betont HYPO Generaldirektor Klaus Kumpfmüller.

Wohnbaubank Nummer eins in Oberösterreich

Die HYPO Oberösterreich hat auch 2020 ihre bemerkenswerte Stellung als die Wohnbaubank Nummer eins in Oberösterreich behauptet. Dabei konnte nicht nur die Marktführerschaft im Großwohnbau gehalten, sondern auch die Ausleihungen für den frei finanzierten, privaten Wohnbau mit einem Plus beim Neuvolumen von 15 Prozent im Vergleich zu 2019 deutlich gesteigert werden. Das jährliche Neuvolumen im privaten Wohnbau hat sich damit in nur vier Jahren mehr als verdoppelt. Während österreichweit die privaten Wohnbaukredite zwischen 2016 und 2020 um 60,5 Prozent stiegen, erhöhte sich das jährliche Neuvolumen bei der HYPO Oberösterreich im selben Zeitraum sogar um 117 Prozent. Das gesamte Ausleihungsvolumen stieg auf hohem Niveau geringfügig auf 5,46 Milliarden Euro (2019: 5,44 Milliarden Euro). Dafür war insgesamt ein Finanzierungs‐Neuvolumen von rund 600 Millionen Euro notwendig.

Herausragend ist nach wie vor das im österreichweiten Vergleich geringe Risiko im Ausleihungsgeschäft. Trotz der im Zuge der Corona‐Pandemie notwendigen Erhöhungen der Risikovorsorgen um fast 60 Prozent zählt die HYPO Oberösterreich zu den Banken mit dem geringsten Risiko. Die wichtige NPL‐Quote (non performing loans) von nur 0,41 Prozent stellt unter den österreichischen Universalbanken weiterhin einen Spitzenwert dar. „Das zeigt, auf welch sicherem und nachhaltigen Kreditgeschäft wir aufbauen“, stellt Kumpfmüller fest.

Starkes Wertpapiergeschäft

Die HYPO Oberösterreich wurde im vergangenen Jahr als Veranlagungsbank (Wertpapiere und Spareinlagen) stark nachgefragt. Das von der Bank für die Kunden verwaltete Vermögen erhöhte sich auf 3,21 Milliarden Euro (2019: 3,19 Milliarden Euro). Das Wertpapiergeschäft war einer der Hauptreiber der erfolgreichen operativen Geschäftsentwicklung. Das Volumen der Wertpapierkäufe stieg im Vergleich zu 2019 um 12 Prozent. Zurückzuführen ist das auf deutlich gestiegene Fondsumsätze (etwa plus 40 Prozent Steigerung bei nachhaltigen Fonds) und auf einen Boom bei den Aktientransaktionen. Diese haben sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Durch das erfolgreiche Wertpapiergeschäft stieg das gesamte Provisionsergebnis der Bank um mehr als sieben Prozent auf 14,6 Millionen Euro (2019: 13,6 Millionen Euro).

Ausgezeichnetes Rating

Die HYPO Oberösterreich steht aktuell erneut an der Spitze des österreichweiten Ratingvergleichs der österreichischen Universalbanken. Das Rating von „Single A+“ der internationalen Ratingagentur Standard & Poor’s unterstreicht die sehr gute Bonität und die hohe Sicherheit der Bank. Beim Nachhaltigkeitsrating im „Prime‐Status“ durch die führende Nachhaltigkeitsratingagentur „ISS ESG“ zählt die Bank ebenfalls zu den besten Instituten im gesamten deutschsprachigen Raum.

Ausblick 2021

Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal des heurigen Jahres bestätigt den eingeschlagenen Wachstumskurs. Sowohl bei den Wohnbaufinanzierungen als auch im Wertpapiergeschäft setzt sich die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre weiter fort. „Trotz der weiter vorhandenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Covid‐19‐Pandemie sind wir für das Geschäftsjahr 2021 durchaus optimistisch gestimmt“, betont HYPO Generaldirektor Klaus Kumpfmüller.

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