RBI erwirbt Zahlungsverkehrsanbieter Akcenta

© David Sailer

Łukasz Januszewski, Vorstandsmitglied der RBI für Markets & Investment Banking

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Die Akquisition von Akcenta unterstützt die Strategie der Raiffeisen Bank International (RBI), führender Anbieter im FX-Geschäft (Forex Handel) in CEE-Ländern zu werden. Akcenta wird nicht in die RBI integriert.

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat eine Vereinbarung zum Erwerb des tschechischen FX‐ und Zahlungsverkehrsanbieters Akcenta getroffen. Die vorgeschlagene Eigentümerstruktur sieht vor, dass die RBI 70 Prozent an Akcenta erwirbt und die restlichen 30 Prozent von der tschechischen RBI‐Tochter Raiffeisenbank übernommen werden. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung und soll bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Die Akquisition unterstützt die Strategie der RBI, ein führender Anbieter im FX‐Geschäft in Zentral‐ und Osteuropa (CEE) zu werden. Während rund 75 Prozent des FX‐Marktes der Region von Banken bedient werden, werden die restlichen 25 Prozent von Nicht‐Bank‐Anbietern wie Akcenta abgedeckt. „Unser Ziel ist es, unseren Marktanteil in beiden Segmenten auszubauen. Die Akquisition passt perfekt in unsere Strategie, sowohl hinsichtlich Geschäftsexpansion als auch digitale Entwicklung, indem wir die Erfahrung eines erfolgreichen disruptiven Marktteilnehmers nutzen”, sagte Łukasz Januszewski, Vorstandsmitglied der RBI für Markets & Investment Banking. „Sowohl die lokalen Kunden von Akcenta als auch unsere eigenen Kunden können weitere Verbesserungen in Bezug auf Technologie und Komfort erwarten. Sie werden von der Kombination der individuellen Vorteile eines klassischen Anbieters wie unserer Netzwerkbanken und dem Geschäftsansatz von Akcenta profitieren.”

Akcenta bietet Devisen‑, Zahlungsverkehrs‐ und Handelsdienstleistungen für Klein‐ und Mittelbetriebe in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen, Rumänien und Deutschland an. Das Unternehmen betreut rund 43.000 Kunden, mehr als 20.000 davon in Tschechien. Zum Jahresende 2020 wies Akcenta eine Bilanzsumme von rund 93 Millionen Euro aus und wickelte in diesem Jahr ein Kundentransaktionsvolumen von insgesamt knapp 7 Milliarden Euro ab.

Akcenta wird eng mit dem bestehenden FX‐ und Zahlungsverkehrsgeschäft der RBI zusammenarbeiten, jedoch nicht in die RBI integriert werden. „Dieser Ansatz ermöglicht es uns, Synergien zu nutzen und gleichzeitig die Flexibilität und Wachstumsdynamik von Akcenta sicherzustellen”, fügt Januszewski abschließend hinzu.

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