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© Christina Häusler

Christian Faymann, Institutsleiter des WIFI Wien der Wirtschaftskammer Wien

Wiener Börse Akademie setzt Schwerpunkt auf Finanzbildung für Frauen

Das aktuelle Aktienbarometer 2026 zeigt weiterhin deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei Wertpapierbesitz, Finanzwissen und Risikobereitschaft. Mit dem neuen Lehrgang „Personal Finance“ und weiteren Bildungsangeboten will die Wiener Börse Akademie die Finanzkompetenz stärken.

Während der direkte Wertpapierbesitz in Österreich mittlerweile bei 31 Prozent der Wohnbevölkerung ab 16 Jahren liegt, besitzen 38 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen Wertpapiere. Auch beim subjektiven Finanzwissen zeigt sich ein Unterschied: 15 Prozent der Frauen schätzen ihr Wissen über Wertpapiere als sehr gut oder eher gut ein, bei Männern sind es 30 Prozent. Die Wiener Börse Akademie, eine Kooperation zwischen dem WIFI Management Forum und der Wiener Börse AG, setzt mit ihren Bildungsangeboten an diesem Punkt an. „Finanzbildung ist heute eine zentrale Voraussetzung für Selbstbestimmung. Gerade Frauen profitieren davon, wenn sie Finanzentscheidungen bewusst, informiert und unabhängig treffen können. Mit den Angeboten der Wiener Börse Akademie schaffen wir einen praxisnahen Zugang zu Geldanlage, Vorsorge und persönlicher Finanzkompetenz – verständlich, fundiert und unmittelbar anwendbar“, so Christian Faymann, Institutsleiter des WIFI Wien der Wirtschaftskammer Wien. Im Jahr 2025 nahmen laut Aussendung mehr als 2.600 Personen an 123 Seminarterminen der Wiener Börse Akademie teil. Das aktuelle Programm umfasst 38 Bildungsveranstaltungen, darunter 29 Seminare, vier Lehrgänge, ein Training und vier Prüfungen.

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