Ertragswachstum und stabile Kapitalquote
Die RBI erwirtschaftete im ersten Quartal 2026 im Kernkonzern ohne Russland ein Konzernergebnis von 209 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis stieg im Jahresvergleich um 12 Prozent, die Kernerträge erhöhten sich um 5 Prozent auf 1.596 Mio. Euro. Der Zinsüberschuss legte um 3 Prozent auf 1.076 Mio. Euro zu, der Provisionsüberschuss stieg um 11 Prozent auf 520 Mio. Euro. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich seit Jahresende 2025 um 3 Prozent auf 105 Mrd. Euro. Die harte Kernkapitalquote ohne Russland lag zum Ende des ersten Quartals bei 14,9 Prozent. „Die RBI ist sehr gut in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Die Ertragsentwicklung ist weiterhin sehr erfreulich“, sagte RBI-Vorstandsvorsitzender Johann Strobl.
Makroökonomische Unsicherheiten und Risikopolitik
Belastet wurde das Ergebnis laut RBI durch höhere Bankenabgaben sowie gestiegene Risikovorsorgen infolge der makroökonomischen Auswirkungen des Irankonflikts. Die Risikokosten im Kernkonzern lagen mit 103 Mio. Euro um 56 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig blieb die Qualität des Kreditportfolios mit einer NPE Ratio von 1,6 Prozent auf niedrigem Niveau. „Unsere NPE Ratio befindet sich dank einer vorausschauenden Risikopolitik auf einem Allzeittief. Angesichts der ökonomischen Auswirkungen des Irankonflikts setzen wir diese konsequent fort“, erklärte RBI-Risikovorstand Hannes Mösenbacher. Zudem kündigte die RBI im ersten Quartal die Übernahme der Garanti BBVA Group Romania sowie ein öffentliches Übernahmeangebot für die Addiko Bank an. „Die Akquisitionen ermöglichen es uns, zu einem attraktiven Preis unsere Marktpositionen in Rumänien und Kroatien zu verbessern sowie wieder in den slowenischen Markt einzusteigen“, kommentierte RBI-Finanzvorständin Kamila Makhmudova.

















