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Santander Consumer Bank: Im Corona‐Jahr 36 Millionen Euro Gewinn

© Santander Consumer Bank

Olaf Peter Poenisch, Vorsitzender der Geschäftsführung/CEO Santander Consumer Bank Österreich

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Mit einem Kosten-Ertrags-Verhältnis von 38,8 Prozent und einer verbesserten Eigenkapitalquote von 17,8 Prozent ist die österreichische Bank für 2021 effizient und stabil aufgestellt.

Österreichs führende Spezialbank für Konsumkredite schloss das herausfordernde Corona‐Jahr 2020 unter dem Strich profitabel ab: „Wir haben in diesem schwierigen Jahr das Beste herausgeholt und sind mit dem Ergebnis zufrieden. Dass wir seit dem Markteintritt unserer Bank in Österreich vor über zehn Jahren erfolgreich gewirtschaftet haben, hat uns dabei geholfen. Auf diesem soliden Fundament konnten wir im Corona‐Jahr aufbauen“, sagt Olaf Peter Poenisch, CEO der Santander Consumer Bank.

Trotz des herausfordernden Marktumfelds aufgrund der Corona‐Pandemie erwirtschaftete die Santander Consumer Bank im Jahr 2020 einen Gewinn nach Steuern von 35,8 Millionen Euro (-29,7 Prozent im Vorjahresvergleich). Grund für den Rückgang ist die deutlich erhöhte Risikovorsorge, die für mögliche Kreditausfälle im Zuge der Corona‐Pandemie gebildet wurde. Sie stieg um 66,6 Prozent auf 43,7 Millionen Euro an und drückte damit auf den Gewinn. Die Betriebserträge sind um 4,7 Prozent auf 263,3 Millionen Euro angestiegen. Die Sach‐ und Personalkosten konnten gesenkt werden (-8,3 Prozent) und betrugen im vergangenen Jahr 56,1 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis blieb mit 92,1 Millionen Euro stabil (-2,4 Prozent). Das Kosten‐Ertrags‐Verhältnis der Bank beträgt 38,8 Prozent (-1,3 Prozentpunkte). Die Eigenkapitalquote liegt bei 17,8 Prozent (+0,6 Prozentpunkte).

In Österreich ist der Finanzdienstleister spezialisiert auf Barkredite, Teilzahlungen und Kfz‐Finanzierungen sowie auf Tages‐ und Festgelder im Einlagengeschäft. Das Produktportfolio wird über 29 Filialen, online sowie über mehr als 2.600 Kooperationen im Einzel‐ und Kfz‐Handel angeboten. Die Bank betreut mit über 470 Mitarbeitenden über 390.000 Kundenverträge.

Kunden bei Kreditaufnahme zurückhaltend

Das Kreditneuvolumen betrug 1,77 Milliarden Euro, was um 8,3 Prozent weniger ist als im Vorjahresvergleich. „Während der Lockdowns waren nicht nur der für unser Geschäft wichtige Handel geschlossen, sondern die Kundinnen und Kunden waren grundsätzlich aufgrund von Unsicherheiten wie drohende Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit bei der Kreditaufnahme zurückhaltend“, erklärt Poenisch. Das Kreditbestandsvolumen legte trotz geringerem Neuvolumen leicht um 2,3 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro zu. Die Spareinlagen gingen um 6,6 Prozent auf 1,60 Milliarden Euro zurück. Die Bilanzsumme der Bank beläuft sich auf 2,85 Milliarden Euro. Das ist ein leichtes Plus von 6,2 Prozent.

Positiver Ausblick: Wachstum im Kreditvolumen

„Für 2021 erwarten wir wieder ein Wachstum im Kreditneuvolumen. Abhängig davon, ob es auch in diesem Jahr erneut verschärfte Lockdowns geben wird. Wachstumspotential haben wir im Ausbau unserer Handelsbeziehungen. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres haben wir im Kfz‐Bereich mit Ford einen der größten Automobilimporteure Österreichs als Captive‐Partner dazu gewonnen. Im Teilzahlungsbereich kooperieren wir seit Anfang dieses Jahres mit der XXXLutz‐Gruppe, dem führenden Möbelhändler Österreichs. Darüber hinaus arbeiten wir intensiv an weiteren digitalen Finanzierungslösungen für den österreichischen E‑Commerce‐Handel und die Kfz‐Branche. Risikoseitig ist noch nicht abzusehen, in welchem Ausmaß sich das ausgelaufene Kreditmoratorium niederschlagen wird und ob es vermehrt zu Insolvenzen kommen wird. Wir werden jedenfalls weiterhin bestmöglich unsere Kundinnen sowie Partner in diesen schwierigen Zeiten unterstützen“, sagt Poenisch.

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